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«Villärger» in (mit) dieser Nummer

Das Stadtzuger Styger Rettungskorps als Herausgeberin des Fasnachtsblatts Feuerhorn nimmt heuer vor allem Politikerinnen und Politiker aufs Korn. Vor allem einen – nicht ganz unerwartet.
Harry Ziegler
Das Titelblatt des Feuerhorns 2019. (Bild: PD)

Das Titelblatt des Feuerhorns 2019. (Bild: PD)

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen – diese geflügelten Worte bewahrheiten sich in der Ausgabe 2019 des Feuerhorns vor allem für den Baarer Regierungsrat Beat Villiger von der CVP. Schon auf dem Titelblatt prognostiziert das in der Stadt Zug erhältliche Fasnachtsblatt: «Im Juni tritt Villiger zurück.» Und lässt ihn sagen: «Mit dieser Nummer hatte ich Villärger.» Villiger hält dabei eine Autonummer in der Hand und trägt ein Kind auf den Schultern. 2018 geriet der Zuger Sicherheitsdirektor in Bedrängnis, weil eine Frau ohne Führerschein mit seinem Auto zweimal in Luzern in eine Polizeikontrolle geriet, und er ob der Enthüllung dieses Umstands, in der Sonntagspresse erklärte, dass es sich bei der Fahrerin um die Mutter seines unehelichen Kindes handelte. Dennoch schaffte er locker die Wiederwahl in die Regierung – auch wegen seiner Art der Beantwortung von Fragen auszuweichen. Zu Häme Anlass gibt aber auch das Debakel um die Parkplätze in der Stadt Zug. Den Stadtzugern sind ihre Parkplätze offenbar derart heilig, dass die Stadt auf dem oberen Postplatz ein Parkplatz-Grabmal errichten möchte.

Eine Steilvorlage fürs Feuerhorn bot 2018 auch CVP-Ständerat Peter Hegglin mit seinem sprachlichen Fehltritt im Rennen um die Nachfolge von Doris Leuthard. Die medialen Reaktionen auf den Auftritt bezeichnet Hegglin im Fasnachtsblatt als «under all pig.» Schliesslich seien die Tweets seines amerikanischen Politikerkollegen auch nicht «the yellow from the egg.»

Originell ist aber auch die im Feuerhorn neu gefasste Definition des von Stadtrat Urs Raschle geleiteten Departements Soziales, Umwelt und Sicherheit SUS. Nach verschiedenen Versprechern eher unfreiwillig komischer Art durch Raschle, nennt sich das SUS nun: Sauglattismus-Unfreiwilliger Humor-Sonstige Peinlichkeiten.

Dass es heuer im Feuerhorn fast nur C-Politiker trifft – daran sind diese wirklich selber schuld.

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