«VIRGO WEAR»: Chamer wollen mit eigenem Label hoch hinaus

Was im Jahr 2006 mit 300 Franken Startkapital dreier Freunde begann, findet nun auch international Beachtung: «Virgo Wear» wurde in München für den «Ispo Brandnew Award» nominiert.

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Einige Modelle aus der Kollektion 2010. (Bilder pd)

Einige Modelle aus der Kollektion 2010. (Bilder pd)

Zum Sieg in der Kategorie «Style» hat es zwar nicht ganz gereicht, doch die Platzierung unter die besten vier darf durchaus als Achtungserfolg betrachtet werden. Immerhin handelt es sich bei der Ispo, die Internationale Fachmesse für Sportartikel und Sportmode, um die weltgrösste ihrer Art. Die Ispo 2009 zählte über 300 Aussteller und 4300 Besucher. Die Messe findet vom 7. bis 10. Februar auf dem Messegelände München statt.

Gerade einmal die 20 überschritten
Bewerben für den Award konnten sich vor nicht länger als vier Jahren gegründete Firmen. Das haben die drei Köpfe hinter «Virgo Wear» – Fabian Hirt, Renato Galli Tibor von Mérey, alle zwischen 21 und 22 Jahre alt – getan. Die Zuger haben das Modelabel 2006 mit einem Startkapitel von 300 Franken lanciert. Als Finalisten beim «Ispo Brandnew Award» haben die drei Gründer vom Angebot Gebrauch gemacht, ihre Kollektion an der Messe zu Spezialkonditionen an einem eigenen Messestand auszustellen. Im Paket dabei ist zudem PR über Ispo.

Geschichten hinter dem Design
Motivation der Gründung von «Virgo Wear» war, «aufrichtige Freestyle-Kleidung» zu produzieren, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Dabei biete man bewusst mehr als «nur» Kleidung an: Auf dem eigenen Podcast wird jungen Hiphop-Künstlern eine Plattform gegeben. Zudem sponsert «Virgo Wear» Freestyle-Events. Hinter jedem Design stecke eine Geschichte – so auch bei der Kollektion 2010, die unter dem Motto «No Time to Waste!» steht: «2010 repräsentiert für uns eine apokalyptische Zahl, und so haben sich unsere Designer mit der Frage beschäftigt, was wäre wenn der Winter 2010 dein letzter Winter wäre?»

scd