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VOGELZUG: Rückkehrer werden gesucht

Der Schweizer Vogelschutz ruft dazu auf, nach einzelnen Zugvogel-Arten gezielt Ausschau zu halten. Grund ist ein internationales Beobachtungsprojekt.
Zoe Gwerder
Die beiden Störche nisteten im Frühjahr 2013 in der Stadelmatt in Hünenberg. Bild: Werner Schelbert

Die beiden Störche nisteten im Frühjahr 2013 in der Stadelmatt in Hünenberg. Bild: Werner Schelbert

Zoe Gwerder

zoe.gwerder@zugerzeitung.ch

Mit dem Frühling sind auch die Zugvögel wieder auf ihrem Weg zurück zu ihren Brutstätten. Rund 200 Vogelarten ziehen dabei ihren Nachwuchs in der Schweiz auf, etwa 120 davon sind Zugvögel. Einige weitere Vogelarten machen hier auf ihrer Rückreise in den Norden Halt. Der Schweizer Vogelschutz ruft dazu auf, Beobachtungen von Rückkehrern zu melden. Dies im Zuge einer internationalen Beobachtungsaktion (siehe Box).

Meldungen wünscht sich die Organisation von den fünf Vogelarten Weissstorch, Rauchschwalbe, Kuckuck, Mauersegler und dem Bienenfresser. Letzterer ist jedoch in der Schweiz nur wenig bekannt, da er in hiesigen Gefilden selten vorkommt.

«Mit dem Projekt möchten wir das Interesse der Kinder und Erwachsenen am Vogelzug wecken», sagt Eva Inderwildi. Sie koordiniert das Projekt in der Schweiz. Die über einen langen Zeitraum hinweg gesammelten Daten sollen zudem Aussagen und neue Erkenntnisse über den Vogelzug erlauben. «Dies auch in Bezug auf die Klimaerwärmung», sagt Inderwildi. So ist es möglich, dass die Vögel früher zurückkommen. «Bei einzelnen Störchen haben wir gar die Vermutung, dass sie in diesem Winter gar nie weg waren.»

Bestimmte Plätze werden bevorzugt

Im Kanton Zug konnte bisher ein Storch gesichtet werden. Auch erste Rauchschwalben könnten in nächster Zeit gesichtet werden. Sie kehren zu ihren Nestern in den Landwirtschaftsbetrieben zurück. «Ihre Rückkehr wird uns oft auch von Bauern gemeldet, die sich freuen, dass ‹ihre› Schwalben wieder da sind», so Inderwildi. Ebenfalls bald da ist der Kuckuck. Er ist in der Schweiz selten geworden. «Im Kanton Zug kann man ihn am ehesten beim Reussspitz, beim Ägeriried oder im Gebiet Raten hören», erklärt Dominik Iten. Er ist Präsident des Zuger Vogelschutzes. Der Kuckuck und seine Wirtsvögel seien auf möglichst unberührte Natur angewiesen. Wer sich gezielt auf die Suche nach dem Ruf des Kuckucks machen will, dem empfiehlt Iten die Zeit der Dämmerung morgens und abends. Als letzter der hier zahlreich angesiedelten Brutvögel wird der Mauersegler eintreffen. «Ihn findet man insbesondere bei Kirchen und anderen alten Gebäuden», erklärt Iten. Beispielsweise bei der St.-Oswald-Kirche in der Stadt Zug. «Die Mauersegler benötigen Schlupflöcher im Mauerwerk und unter dem Dach, um zu nisten.»

Hinweis
Beobachtungen können unter www.birdlife.ch/springalive gemeldet werden.

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