Volkes Stimme ist jetzt gefragt

Unterägeri und der Kanton Zug geben sich ein Jahr Zeit, um über die Dorfumfahrung zu diskutieren – damit ein Streit wie in Cham verhindert werden kann.

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In Unterägeri wird heftig diskutiert. (Archivbild/Neue ZZ)

In Unterägeri wird heftig diskutiert. (Archivbild/Neue ZZ)

Lang oder kurz? Tempo 30 oder gar eine Begegnungszone im Dorfzentrum? Pförtneranlagen oder ein Riegel, der die Durchfahrt verunmöglicht? Mit solchen Fragen werden sich die Unterägerer im nächsten Jahr beschäftigen müssen. Denn die Baudirektion und der Gemeinderat wollen mit Blick auf die geplanten Umfahrungstunnel einen Meinungsfindungsprozess in Gang setzen. «Wir wollen vorzeitig abklären, was die Standortgemeinde will», sagt Zugs Baudirektor Heinz Tännler. «Es soll anders laufen als bei der Umfahrung Cham-Hünenberg.» Dort schwelt seit Monaten – lange nach dem grundsätzlichen Ja zur Umfahrung an der Urne – ein Streit um die flankierenden Massnahmen. In Unterägeri will der Kanton deshalb ein Zwischenjahr einlegen, um die Bevölkerung abzuholen. Ein Zwischenjahr, das der Umfahrung zu einer schnelleren Realisierung verhelfen könnte.

Motion stösst Diskussion an

Dafür soll die Diskussion nochmals geöffnet werden. Nicht nur bei den flankierenden Massnahmen, sondern auch bei der Linienführung können die Unterägerer ihre Wünsche angeben. Obwohl hier der Grundsatzentscheid eigentlich schon gefallen ist – entgegen dem kantonalen Richtplan. Denn dort ist seit dem Jahr 2008 die so genannte Kurzvariante festgeschrieben.

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