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VOLLEYBALL: Schlechtes Training wirkt sich aus

Die Steinhauserinnen verlieren im Val de Travers nach einer miserablen Leistung mit 0:3. Bei Halbzeit der Abstiegsrunde der Nationalliga B liegt das Team auf einem Barrageplatz.
Steinhausens Trainer Pedro Carolino nimmt sein Team ins Gebet. (Bild: Werner Schelbert (Steinhausen, 17. Dezember 2016))

Steinhausens Trainer Pedro Carolino nimmt sein Team ins Gebet. (Bild: Werner Schelbert (Steinhausen, 17. Dezember 2016))

Eine schlechte Trainingsleistung führt meistens auch zu einer schlechten Vorstellung im Spiel. Genau das erfuhren die Steinhauserinnen im jüngsten NLB-Abstiegsrundenmatch in Val-de-Travers. Nach 71 Minuten war die Begegnung mit 0:3 verloren. Der Grund dafür war eine zeitweise miserable Mannschaftsleistung. Von Beginn an schafften es die Zugerinnen nicht, Druck zu machen.

Im ersten Satz befanden sie sich schnell in Rückstand. Die gegnerische Aussenangreiferin Lia Chappuis legte allein eine Aufschlagserie von 8:5 bis 17:5 hin. Annahmefehler, Angriffsfehler und Unachtsamkeit der Gäste führten dazu. Diesen enormen Rückstand wettzumachen schafften sie nicht mehr – 13:25.

Der Beginn des zweiten Satzes war viel versprechend, Steinhausen führte mit 5:0. Die Gastgeber wurden direkt unter Druck gesetzt durch starke Aufschläge von Sarah Strübin und zeigten eine schlechte Annahmeleistung. Aber die Führung der Steinhauserinnen hielt nicht lange an. Sie machten es den Westschweizerinnen leicht, den zweiten Durchgang doch noch zu gewinnen (25:21). Es stimmte an diesem Tag nichts zusammen, und auch die Körpersprache der Gäste war resignativ. Besonders in der Mitte des dritten Satzes wackelte die Annahme enorm, und auch im Angriff verwertete das Team seine Chancen nicht. Beim Stand von 20:10 für die Neuenburgerinnen aber wachten die Steinhauserinnen plötzlich auf und setzten den Gegner durch ein gutes Aufschlagspiel unter Druck, sodass auch der gegnerische Trainer gezwungen war, gleich zwei Aus­zeiten zu nehmen. Letztlich aber war der Rückstand der Zugerinnen bereits zu gross gewesen, und sie hatten das dritte Mal das Nachsehen (19:25).

Am Samstag gegen Genf

Der Trainer Pedro Carolino war verständlicherweise nicht begeistert von der Leistung seines Teams, das sich nach einer schlechten Trainingswoche selbst im Weg stand. Er versuchte dennoch, der Situation etwas Positives abzugewinnen: «Das Gute daran ist, dass wir es selbst ändern können.» Die Mittelblockerin Jessica Rügge fand klare Worte: «Wenn man schlecht trainiert, kann man auch nicht gut spielen. Das können wir uns im Abstiegskampf eigentlich nicht erlauben. Die Punkte haben wir selbst verschenkt. Aber wir sind uns alle einig, dass wir die kommende Woche noch einmal richtig Gas geben werden.»

Steinhausen ist nach dieser Niederlage Fünfter der Abstiegsrunde, was einem Barrageplatz entspricht. Am Samstag empfangen sie das zweitplatzierte Genf (17.00, Sunnegrund). (red)

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