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Zuger Ferienpass: Vom Papierflugzeug zum Drachen

18 Kinder lernen beim GGZ Ferienpass das Basteln mit verschiedenen Materialien.
Emily Flammer
Mit fliegenden Drachen rennen die Kinder um die Wette. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 16. Juli 2019)

Mit fliegenden Drachen rennen die Kinder um die Wette. (Bild: Stefan Kaiser, Zug, 16. Juli 2019)

Nach der Mittagspause machen sich die 18 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren wieder fleissig an die Arbeit. Sie wollen einen Drachen basteln. Dafür brauchen sie zwei feine Holzstäbchen, die als Kreuz zusammengebunden zur Stabilisation dienen, Packpapier, Klebeband, Schnur und allerlei Hilfsmittel wie Stifte, ein Lineal oder Plastikstäbchen. Lea Berger (20) hat den Kindern vorhin selbst einen Drachen vorgebastelt, um alle Arbeitsschritte zu erklären. Gemeinsam mit Natalie Keist (20) leitete sie am Dienstag, 16. Juli, den Ferienpass-Kurs «Drachenbau – ab in die Luft» im Reformierten Kirchenzentrum in Zug. Die Beiden wohnen in Schwyz und studieren momentan an der PH Zug, wo sie auf das Angebot, beim GGZ Ferienpass als Leiterinnen tätig zu sein, aufmerksam geworden sind.

Der Kurs hat bereits am Vormittag mit dem Basteln von Papierflugzeugen begonnen. Die ursprüngliche Idee habe darin bestanden, dass die Kinder von 9 bis ungefähr 12 Uhr individuell bestimmte Baumöglichkeiten ausprobieren, damit jedes Kind für sich selbst, die beste Strategie herausfinden könne, erklärt Natalie Keist. Laut der Kursleiterin hat sich die Methode bei anderen Gruppen gut bewährt, doch diese scheint nicht so experimentierfreudig zu sein. Denn schon bald seien die Kinder ungeduldig geworden, wie Keist weiter schildert. «Es wurde ihnen schnell langweilig, also begannen wir bereits am Morgen mit den ersten Papiervögeln», erzählt sie.

Positive Erfahrungen
 gesammelt

Wie sich beim Gespräch herausstellt, sammeln die meisten Kinder zum ersten Mal Erfahrungen mit selbst gebastelten Drachen. So auch der elfjährige Lukas Vaz aus Unterägeri. «Ich finde es lustig, habe das aber noch nie gemacht. Ich bastle einfach gerne», weshalb er sich für dieses Angebot entschieden habe. Auch Alin Mendez (12) aus Baar berichtet positiv von ihren Erfahrungen beim Workshop. «Heute habe ich gelernt, wie man aus Alltagsgegenständen tolle Sachen basteln kann, wie zum Beispiel einen Drachen. Das würde ich sonst nicht einfach so draufkommen, und darum macht es mir Spass.»

Der Kreativität sind
keine Grenzen gesetzt

Sobald die Drachen fertig sind, geht es ans Verzieren. Ob er einen langen Drachenschwanz kriegt, statt aus Packpapier nur aus Klebeband besteht, oder mit Blümchen und allerlei Formen angemalt wird; der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Der Grossteil der Kinder ist ganz zufrieden mit ihrem Drachen und kann es kaum erwarten, ihn auszuprobieren. An diesem Tag scheint der Wind nicht stark genug zu sein. Also gehen die Kinder raus, nehmen die Schnur in die Hand und rennen los. Dabei kontrollieren sie mit einem Blick zurück, ob ihr Papiervogel wirklich fliegt.

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