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Die Verkehrsführung in Zug West wird geändert

Für mehr Sicherheit und mehr Belebung: Der Strassenabschnitt vom Kreisel Allmendstrasse bis kurz vor das Restaurant Brandenberg wird zur Begegnungszone.
Andreas Faessler
Vom historischen Haus Allmendstrasse 5 bis zum Kreisel vor dem Uptown wird die Begegnungszone in einem ersten Schritt eingeführt. Der Stadtrat beabsichtigt, sie dereinst bis an die Chamerstrasse auszuweiten. (Bild: Patrick Hürlimann, Zug, 28. Juni 2019)

Vom historischen Haus Allmendstrasse 5 bis zum Kreisel vor dem Uptown wird die Begegnungszone in einem ersten Schritt eingeführt. Der Stadtrat beabsichtigt, sie dereinst bis an die Chamerstrasse auszuweiten. (Bild: Patrick Hürlimann, Zug, 28. Juni 2019)

In Zug West ändert sich gegenwärtig einiges hinsichtlich Verkehrsführung und Strassengestaltung. Unlängst etwa ist an der Eichwaldstrasse sowie «An der Lorze» im Herti-Quartier eine Tempo-30-Zone eingeführt worden. Auch die Letzistrasse und deren Umgebung befindet sich aktuell in einem Umbruch. Und als Nächstes ist jetzt die Allmendstrasse Süd an der Reihe: Der Stadtrat hat im vergangenen April entschieden, hier eine Begegnungszone einzuführen, weil sich an dieser Stelle viele Fussgänger, Velofahrer und Automobilisten die knappe Verkehrsfläche teilen müssen.

Ursprünglich hätte die Begegnungszone vom Kreisel Allmendstrasse bis zur Schutzengelkapelle an der Chamerstrasse reichen sollen. Nun hat sich der Stadtrat vorerst auf den nördlichen Teil besagten Strassenabschnittes beschränkt. Konkret wird die Begegnungszone in einem ersten Schritt vom Kreisel bis zum nördlich ans Restaurant Brandenberg anschliessenden historischen Haus Allmendstrasse 5 eingeführt. Ausschlaggebend für diese Massnahme sei die Umsetzung des Bebauungsplanes Bossard-Areal zwischen der Allmendstrasse, der General-Guisan-Strasse und der Bahnschleife, wie der Stadtrat dazu ausführt.

Auch Anwohner äusserten den Wunsch

Derzeit gilt zwischen dem Kreisel und der Chamerstrasse durchgehend Tempo 50. Das bedeutet, dass der rollende Verkehr Vortritt hat gegenüber Fussgängern. «Aufgrund der Sichtverhältnisse insbesondere beim Kreisel Allmendstrasse, beziehungsweise den verschiedenen Baubaracken und auch wegen der Schulwegsituation hat sich somit eine Reduktion der Geschwindigkeit aufgedrängt», erklärt Stadtrat Urs Raschle, Vorsteher Soziales, Umwelt und Sicherheit. Als am zweckmässigsten habe sich dabei eine Begegnungszone erwiesen, da der Strassenabschnitt an dieser Stelle platzartige Züge aufweise.

Es wären im Vorfeld des Entscheides zudem einige entsprechende Gesuche aus der Anwohnerschaft der Bossard-Überbauung eingegangen, welche der Stadtrat positiv aufgenommen habe. Die Änderungen, welche die Einführung einer Begegnungszone auf der Allmendstrasse Süd mit sich bringen, betreffen hauptsächlich die Signalisation. Neben den offiziellen Vorschriftssignalen «Begegnungszone» wird der Anfang der Zone je mit einer grossen «20» auf dem Boden markiert. Die aktuell bestehende Signalisation «Zone Parkverbot und Parken gegen Gebühr auf markierten Parkfeldern» wird entfernt, da in einer Begegnungszone das Parkieren automatisch nur an den durch Signale und Markierung gekennzeichneten Stellen erlaubt ist. An den Parkplätzen und deren Gebührenregelung ändert sich nichts.

«Mit dieser Massnahme streben wir mehr Sicherheit an und ein an die örtlichen Verhältnisse angepasstes Geschwindigkeitsverhalten», so Urs Raschle. «Aber auch eine Belebung des dortigen Strassenabschnittes.» Noch ist offen, wann ein nächster Schritt folgen wird. Langfristig sei angedacht, die Zone durchgehend bis hinunter zur Chamerstrasse zu erweitern.

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