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Die Oberwil Rebells vor dem Generationenwechsel

Die Rebells schreiben mit dem 13. Meistertitel Geschichte. Trotz Abgängen hat man keine Zukunftssorgen.
Gregory Blättler
Die Rebells konnten bereits schon einmal jubeln: Der Zuger Mathias Beiersdörfer mit dem Pokal nach dem Cup-Final gegen den SHC Grenchen-Limpachtal. (Bild: Patrick Huerlimann, Zug, 27. April 2019)

Die Rebells konnten bereits schon einmal jubeln: Der Zuger Mathias Beiersdörfer mit dem Pokal nach dem Cup-Final gegen den SHC Grenchen-Limpachtal. (Bild: Patrick Huerlimann, Zug, 27. April 2019)

Als die Sirene ertönt, stürmen die Rebells Spieler und der Staff auf das Asphaltterrain in Grenchen, um ausgelassen ihren sechsten Meistertitel in Folge, den total 13. zu feiern. Mit dem klaren 9:0-Sieg im zweiten Spiel der Playoff-Serie (Best of 3) wurden die Erwartungen dieser Saison, das Double (Cup und Meisterschaft) zu holen, erfüllt. «Dieser Meistertitel ist eine Bestätigung für die ganze Saison», sagt Raphael Melliger. Auch nach den unzähligen Meistertiteln ist die Freude bei immer noch gross: «Der Meistertitel ist immer etwas Besonderes. Er schweisst das Team zusammen und belohnt uns für die harte Arbeit.»

Torhüter Stephan Sidler beendete seine glorreiche Karriere mit einem Shutout. «Schliesslich spielt es keine Rolle, ob du drei, vier oder keine Tore kassierst. Der Sieg ist alles, was zählt. Wir hatten eine unglaublich gute Mannschaft in dieser Saison. Besonders die Jungen haben extrem hart an sich gearbeitet, hatten keine Angst und sind super aufgenommen worden. Sie sind unsere Basis für die Zukunft. Einige Spieler der älteren Garde treten zurück und unsere Jungen werden nächste Saison noch mehr gefordert.»

Neben Sidler und Leader Mats Beiersdörfer, die bei allen Titeln dabei waren, treten Routinier Christoph Stocker und Scharfschütze Severin Meier aus dem Fanionteam der Oberwil Rebells zurück. Sie stellen die ältere Garde dar, waren bei der Vereinsentwicklung bis zur heutigen Spitzenposition dabei, bilden also einen essenziellen Teil des Fundamentes, der das junge Team diese Saison stützte. Nun bröckelt dieses Fundament langsam mit dem beginnenden Generationenwechsel. Die jüngeren Spieler können und müssen in der nahen Zukunft Leaderpositionen übernehmen. Spieler wie Tim und Yanick Müller oder Moritz Hausherr konnten schon internationale Erfahrungen sammeln und sind seit geraumer Zeit in der ersten Mannschaft mitbestimmend. Viel konnten sie dabei auch von der älteren Garde der ersten Mannschaft profitieren.

Auch langfristig kann erfreulich in die Zukunft geblickt werden. Die Juniorenabteilungen sind voller Talente. Sorgen sind deshalb nicht angebracht. Trotzdem soll das primäre Ziel das weitere Vorantreiben der Erfolgsgeschichte bleiben.

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