Pro Audito Zug
Gemeinsam den Vorsorgeauftrag besprochen

Am ersten Vereinsanlass der Pro Audito Zug seit langem ging es um Vorsorgeaufträge und Patientenverfügungen.

Merken
Drucken
Teilen

Aus bekannten Gründen wurde die im März vorgesehene Generalversammlung auf den 24. April verschoben. Diese musst ebenfalls abgesagt werden. Um das begonnene Vereinsjahr sauber weiterführen zu können, musste aber schriftlich über anstehende Sachgeschäfte abgestimmt werden.

Jahresbericht, Jahresrechnung, Revisorenbericht und Mitgliederbeiträgen wurde mit einem hohen Rücklauf von 86 Stimmen zugestimmt. Gewählt wurden Frieda Waldispühl Zindel als Präsidentin und Hamide Biesen, welche Aktuarin wird und dazu das Mitgliederwesen betreut. Der bisherige Präsident Georges Bonetti amtet als Kassier und übernimmt auch das Kurswesen. Josef Mathis begleitet weiterhin diverse Anlässe mit den Comfortaudio-Geräten, die bei Vorträgen den Hörgeschädigten das Verstehen sehr erleichtern. Im Weiteren amtet er als Berichterstatter und betreut auch die Website.

Patientenverfügungen als Entscheidungshilfen

Es ist vorgesehen, den abtretenden Vorstandsleuten sowie einigen langjährigen treuen Vereinsmitgliedern an einem speziellen Anlass zu danken.

Im Mai konnte endlich der erste Vereinsanlass im Pfarreiheim St.Martin in Baar durchgeführt werden. Dass das Thema vielen Teilnehmenden unter den Nägeln brennt, war spürbar. Brigitte Bart als nun pensionierte Leiterin des Roten Kreuzes Kantonalverband Zug erklärte auf verständliche Art und mittels Beamer, wie wichtig ein Vorsorgeauftrag sein kann.

Als Beispiel sei die zunehmende Digitalisierung mit vielen Codes genannt, welche die betroffene Person nirgends aufgeschrieben hat. Bei Demenz oder plötzlichem Tod geistern deren Daten noch jahrzehntelang in vielen Kanälen im Internet um die ganze Welt. Bei frühzeitiger Vorsorge kann solches vermieden werden. Oder ein Vermögen kann nicht ohne juristische Schritte herausgegeben werden, ebenso ist ein eventueller Verkauf eines Hauses oder Wohneigentums nicht ohne weiteres möglich. Auf jeden Fall muss der Vorsorgeauftrag handschriftlich abgefasst sein.

Die Patientenverfügung ist für die Angehörigen einer nicht mehr zurechnungsfähigen Person zudem eine wichtige Entscheidungshilfe. Diese dient vor allem bei ärztlichen Behandlungen, Spitalaufenthalten, Medikantendosierung usw. Eine Patientenverfügung soll einfach und kurz abgefasst sein. Zu diesem Thema kann der Kassier Georges Bonetti umfassend beraten, weil er beim Roten Kreuz einen Kurs absolviert hat. Er kann auf Wunsch den Mitgliedern Hilfestellung leisten und dabei die Räumlichkeiten des Roten Kreuzes benutzen. Nach Beendigung des Vortrags wurden im Aussenbereich des Alterszentrums St.Martinpark die Diskussionen über das Gehörte weitergesponnen.

Für Pro Audito Zug: Josef Mathis

Vereine & Verbände: So funktioniert's
Ihre redaktionellen Beiträge sind uns sehr willkommen. Wir nehmen gerne Berichte entgegen, weisen in dieser Rubrik allerdings nicht auf kommende Anlässe hin. Ihre Texte und Bilder für diese Seite können Sie uns per E-Mail senden.

Unsere Adresse lautet: redaktion-zugerzeitung@chmedia.ch.

Bitte beachten Sie, dass wir in dieser Rubrik Texte von maximal 3500 Zeichen abdrucken. Fotos sollten Sie in möglichst hoher Auflösung an uns übermitteln. Schicken Sie sie bitte als separate Bilddatei, nicht als Teil eines Word- Dokuments.

Herzlichen Dank für Ihren Beitrag. Gerne können Sie den Artikel-Link auch auf dem Social-Media-Account Ihres Vereins posten.