VORWÜRFE: Peter Bieri: Heimlicher Lobbyist des Bundes?

Der Zuger Ständerat hänge am Gängelband des Bundes, wird behauptet. Er ist sich keiner Schuld bewusst und weist alles von sich.

Drucken
Teilen
Peter Bieri. (Archivbild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Peter Bieri. (Archivbild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Mitte Jahr tritt Peter Bieri ein neues Amt an. Er übernimmt ein 40-Prozent-Pensum bei Litra, dem Informationsdienst für den öffentlichen Verkehr. Bisher war der Zuger ehrenamtlicher Präsident und liess sich laut eigenen Aussagen ein kleines Honorar und Spesen dafür bezahlen. Jetzt werden die Dienste von Peter Bieri mit 70'000 Franken honoriert.

Dies nimmt die «Weltwoche» in ihrer aktuellen Ausgabe zum Anlass, Bieris Rolle zu durchleuchten. Seit 2007 verbiete die neue Unvereinbarkeitsklausel Parlamentariern den Einsitz in Organisationen, die finanziell vom Bund abhängig seien. Bieri bestreitet dies und spricht von «purem Rufmord».

Substanziell sei an den Vorwürfen überhaupt nichts. «Wir haben das abklären lassen. Der Rechtsdienst des Parlaments kam zum Schluss, dass Litra von der Unvereinbarkeitsklausel nicht betroffen ist», stellt Bieri klar.

Freddy Trütsch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag im Inland-Teil der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.