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WÄRMEVERBUND CHAM: Pavatex und Ara Schönau liefern die Energie

Der Konzessionsvertrag für den Wärmeverbund Cham ist unter Dach und Fach. Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ) wird das Netz bauen und betreiben, das zu 85 Prozent Energie aus Abwärme bezieht.
Abwärme aus dem Pavatex-Werk soll in den geplanten Wärmeverbund gespiesen werden. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Abwärme aus dem Pavatex-Werk soll in den geplanten Wärmeverbund gespiesen werden. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Einwohnergemeinde Cham hat dem Konzessionsvertrag mit dem Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ) für den Wärmeverbund Cham zugestimmt. Mit dieser Vereinbarung erhält EWZ das alleinige Recht, den Wärmeverbund Cham zu betreiben sowie die dafür notwendigen Leitungen und Anlagen auf öffentlichem Grund zu bauen. Der Baubeginn der ersten Etappe ist im Frühling 2016 vorgesehen.

Der Wärmeverbund soll seinen Energiebedarf zu mindestens 85 Prozent aus Abwärme decken: Genutzt werden als Energiequelle die Holzverarbeitung der Pavatex AG und die Kläranlage Schönau. Die Energiezentrale ist auf einen Absatz von 20'360 Megawattstunden (MWh) ausgelegt.

Etappenweiser Bau geplant

Ob man sein Haus an den Wärmeverbund Cham anschliessen will, liegt im Ermessen der einzelnen Liegenschaftsbesitzer. Allerdings, so hält die Gemeinde Cham in einer Mitteilung fest, seien «wirtschaftlich attraktive Anschlussbedingungen und Energiekosten» im Konzessionsvertrag festgehalten.

Das EWZ hat die Absicht, den Wärmeverbund etappiert zu errichten und stetig, den Bedürfnissen entsprechend, zu verdichten. Der Baubeginn der ersten Etappe ist im Frühling 2016 vorgesehen. Für den Bau der Wärmeversorgungsanlage hat der Zürcher Stadtrat erst kürzlich beim Gemeinderat der Stadt Zürich einen Kredit von 19,3 Millionen beantragt.

pd/cv

Auch sie hilft heizen: Die Abwasserreinigungsanlage Schönau. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Auch sie hilft heizen: Die Abwasserreinigungsanlage Schönau. (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

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