WAFFENABGABE: Karabiner haben ausgeschossen

Am Freitag konnten Zuger freiwillig Waffen bei der Polizei abgeben. Grund für diese Aktion ist die baldige Einführung des neuen Waffengesetzes.

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Die Polizei nimmt kistenweise Waffen und Munition zur Entsorgung entgegen. Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ

Die Polizei nimmt kistenweise Waffen und Munition zur Entsorgung entgegen. Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ

Für die meisten der bei der Polizei erschienenen ehemaligen Waffenbesitzer ist die Abgabe von Gewehren und Pistolen aber nicht mehr als eine Art «Karabiner-Kehricht»-Aktion. Die Polizei ist trotzdem froh, dass so viele gekommen sind. "Denn jede Waffe weniger zu Hause ist ein Sicherheitsproblem weniger", sagt Joe Müller von der Medienabteilung.

Das neue Waffengesetz
Laut dem neuen Waffengesetz, das ab 2009 gilt, verschärfen sich die Bedingungen der Waffenhaltung. «Wer früher einen Karabiner privat an einen Kollegen weiterverkaufte, konnte dies einfach so tun», erklärt Josef Huwyler von der Zuger Polizei. «Künftig braucht derjenige, der so einen Karabiner kauft oder vererbt bekommt, einen Waffenerwerbsschein.» Das heisst, der Waffenbesitzer muss ein solches Zertifikat bei der Polizei abholen.

Auch am Samstag können von 10 bis 12 Uhr nochmals Waffen abgegeben werden.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.