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WAHLEN 2018: Vroni Straub steigt ins Rennen ums Präsidium

Die CSP hat ihre bisherige Stadträtin für eine dritte Legislatur nominiert. Zudem soll sie Zugs erste Stadtpräsidentin werden.

«Ich freue mich wirklich riesig, bin nach wie vor sehr motiviert, und ich bin bereit», sagt CSP-Stadträtin Vroni Straub-Müller (54). Die Vorsteherin des Bildungsdepartements wurde am Samstagvormittag von ihrer Partei im Rahmen der Nominationsversammlung im Alterszentrum Frauensteinmatt für eine dritte Legislatur nominiert. Ausserdem nominierte sie die Basis auch als Kandidatin für das Stadtpräsidium. Dieses wird per Ende 2018 frei, nachdem der amtierende Stadtpräsident Dolfi Müller (SP) entschieden hat, sich nicht mehr zur Wahl zu stellen.

Vroni Straub ist damit die erste Frau, die in der Stadt Zug für das Stadtpräsidium kandidiert. «Wir freuen uns sehr, dass es die CSP ist, die die erste Stadtratskandidatin in der Geschichte der Stadt Zug ins Rennen schickt», sagt Straub.

«Sehr gute und realistische Chancen»

Man schicke Vroni Straub aber nicht nur ins Rennen, weil sie eine Frau sei. Im Gegenteil. Sie bringe die nötigen Fähigkeiten für eine Stadtpräsidentin mit. «Sie hat acht Jahre lang im Bildungsdepartement sehr gute Arbeit geleistet und ist reif fürs Präsidium», sagt Barbara Müller-Hoteit, Co-Präsidentin der CSP und Mitglied des Grossen Gemeinderates der Stadt Zug. Ihr Pragmatismus, ihre Zielorientiertheit, ihre Geduld, ihr umsichtiges Handeln, ihre Offenheit, die Fähigkeit, Leute zusammenzuführen, ihre Zuversicht, die Vernetzung und ihre Entschlussfreudigkeit seien alles wichtige Qualitäten für eine Stadtpräsidentin. «Vroni Straub hat dank all dem, ihrer Erfahrung und ihrem Leistungsausweis eine sehr gute und realistische Chance, die Wahl ins Präsidium zu erreichen», ist Barbara Müller überzeugt.

Diese Ansicht teilt auch die Parteibasis. Vroni Straub wurde von den rund 20 Anwesenden jeweils einstimmig für den Stadtrat und das Stadtpräsidium nominiert. Sie werde sich sehr gerne weiter für die Stadt Zug engagieren, so Straub. «Wichtig ist mir, dass gerade in einer Stadt, die wie Zug boomt, die Menschen nicht vergessen gehen – allen voran jene, die nicht immer auf der Sonnenseite stehen», sagte sie zu ihrer Motivation.

Vroni Straub ist inzwischen die dritte Kandidatin für das Stadtpräsidium. Neben ihr wollen auch der bisherige Finanzchef Karl Kobelt (FDP) und der bisherige Bauchef André Wicki (SVP) auf diesen Posten rücken. Beide wurden von ihren Parteien bereits nominiert. Die Wahlen finden im nächsten Herbst am 7. Oktober 2018 statt.

Samantha Taylor

samantha.taylor@zugerzeitung.ch

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