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WAHLEN: Daniel Stadlin will für die GLP in die Zuger Regierung

Auch die Grünliberalen des Kantons Zug schicken mit Daniel Stadlin einen Kandidaten für den Regierungsrat ins Rennen. Sie schielen auf einen Sitz der FDP.
Daniel Stadlin (63) kandidiert für den Regierungsrat. (Bild: PD)

Daniel Stadlin (63) kandidiert für den Regierungsrat. (Bild: PD)

Ein Novum, und doch schwerlich eine Überraschung: Die Grünliberale Partei des Kantons Zugs (GLP) schickt im Herbst ihr Aushängeschild Daniel Stadlin (63) ins Rennen um einen Sitz im Zuger Regierungsrat.

Dies beschlossen die Mitglieder der GLP am Montag an ihrer Generalversammlung im Lorzensaal in Cham. Der Entscheid fiel einstimmig. Es ist das erste Mal, dass die GLP einen Kandidaten für den Regierungsrat aufstellt.

Der Architekt Stadlin, in Zug geboren und aufgewachsen, politisiert seit knapp acht Jahren für die Zuger GLP. 2010 wurde er in den Kantonsrat gewählt, seit rund vier Jahren ist er Vizepräsident der Partei. Überdies ist er seit 2016 auch im Vorstand der GLP Schweiz.

Als Regierungsratskandidaten vorgeschlagen habe der Vorstand Stadlin, da man jemanden «mit einem Leistungsausweis» gewollt habe, sagte Martin Zimmermann, Präsident der GLP Kanton Zug. Der Nominierte selber meinte, bisher habe man bewusst auf eine solche Kandidatur verzichtet. Doch jetzt, im Jahr 2018, sei die Zeit gekommen. «Es geht fast nicht anders – wir müssen und wollen das auch. Würden wir es nicht machen, wäre das kein gutes Signal.» Die Zuger GLP sei eine Partei, die «sich hinstellt und die Meinung sagt und auch aktiv die Diskussion beeinflusst», ist Stadlin überzeugt.

Wahlberater soll Sitze bringen

Ihm und der Parteileitung sei bewusst, dass dies eine schwierige Aufgabe werden dürfte, sagte Stadlin: «Das wird streng. Doch ich freue mich, der Kandidat sein zu dürfen und ich freue mich auch auf den Wahlkampf.»

Welchen Sitz die Partei mit Stadlin angreifen will, konnten die Verantwortlichen gestern noch nicht sagen. Interessant sei aber sicher die Ausgangslage der FDP, die mit zwei neuen Köpfen ins Rennen steigen muss, da die beiden amtierenden Regierungsräte Matthias Michel und Urs Hürlimann entschieden haben, nicht für eine weitere Legislatur zur Verfügung zu stehen.

Diese Entwicklung mache das Rennen eben spannend, so Stadlin. «Das ist eine ganz andere Dynamik als in den bisherigen Wahlen.» Mit den von der FDP vorgeschlagenen Kandidaten – Carina Brüngger, Roger Bosshart, Andreas Hostettler und Florian Weber – fühle er sich «auf Augenhöhe».

Das Hauptziel, neben der Wahl Stadlins in die Kantonsregierung, ist für die GLP «ganz klar das Erreichen der Fraktionsstärke». Dafür sei wichtig, dass es Wahlvorschläge in allen Gemeinden gebe und dass die Listen voll seien. Erreichen will die GLP ihre Ziele unter anderem mit einem professionelleren Auftritt. Zum ersten Mal habe man nun einen Wahlberater engagiert. Und ab 2019 werde es dann ohnehin – auch für die GLP Schweiz – einen neuen Markenauftritt geben.

Livio Brandenberg

livio.brandenberg@zugerzeitung.ch

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