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WAHLEN: Die FDP schlägt vier Kandidaten für den Zuger Regierungsrat vor

Die Freisinnigen müssen im Herbst zwei Sitze in der Kantonsregierung verteidigen. Welche beiden Kandidaten die Partei ins Rennen schicken wird, darüber entscheidet die Basis am 5. April.
Samantha Taylor
Eine Frau und drei Männer: Das Viererticket der FDP-Kandidaten (von oben links im Uhrzeigersinn): Carina Brüngger, Roger Bosshart, Florian Weber und Andreas Hoststettler. (Bilder: PD)

Eine Frau und drei Männer: Das Viererticket der FDP-Kandidaten (von oben links im Uhrzeigersinn): Carina Brüngger, Roger Bosshart, Florian Weber und Andreas Hoststettler. (Bilder: PD)

Eine Frau und drei Männer: So sieht die Kandidaten-Auswahl der FDP-Geschäftsleitung für die Regierungsratswahlen vom kommenden Herbst aus. Konkret schlägt die Parteileitung ihrer Basis Carina Brüngger (53), Gemeinderätin Steinhausen, Roger Bosshart (54), Gemeindepräsident Neuheim, Andreas Hostettler (50), Parteipräsident und Kantonsrat aus Baar und Florian Weber (37), Kantonsrat und Fraktionschef aus Walchwil, vor.

Die FDP hat bei den Wahlen vom 7. Oktober zwei Sitze neu zu besetzen. Ihre beiden amtierenden Regierungsräte Matthias Michel und Urs Hürlimann haben entschieden, dass sie nicht für eine weitere Legislatur zur Verfügung stehen. Mit den vier Kandidaten wolle die Parteileitung der Basis eine Auswahl bieten, heisst es seitens der FDP. «Die Kandidatensuche lief seit längerer Zeit», sagt FDP-Vizepräsident Patrick Mollet. In den vergangenen rund vier Wochen führte Mollet zusammen mit Wahlkampfleiter Simon Rohrer und Geschäftsführerin Birgitt Siegrist sowie mit den beiden amtierenden Regierungsräten diverse Gespräche mit potenziellen Kandidaten. Die Parteileitung hatte eine grosse Auswahl an Kandidaten, wie Mollet ausführt: «Es gab sehr viele, die ihr Interesse bekundet haben und die Doppelvakanz als Chance gesehen haben.» Hinter allen vier Kandidaten, die nun der Basis vorgeschlagen werden, könne die Geschäftsleitung stehen. «Es gibt hier keine Präferenzen», so der Vize-Präsident.

In einem anderen Punkt hat die Geschäftsleitung allerdings klare Präferenzen. Sie will mit einem Zweierticket ins Rennen um die Regierungsratssitze steigen. «Wir haben intensive Diskussionen darüber geführt, mit wie vielen Kandidaten wir antreten möchten», sagt Mollet. Am Ende sei man einstimmig zur Überzeugung gelangt, dass zwei Kandidaten die richtige Zahl sei. «Das primäre Ziel ist, die beiden frei werdenden FDP-Sitze in der Regierung zu verteidigen.»

Das letzte Wort wird in dieser Frage die Parteibasis im Rahmen ihrer Versammlung vom 5. April haben. Dort werden die FDP-Mitglieder über die Zahl der Kandidaten für die Regierungsratswahlen befinden und die Kandidaten auch nominieren.

Selbstbewusste Kandidaten

Die vier von der Geschäftsleitung ausgewählten Kandidaten zeigen sich motiviert und selbstbewusst. «Das Amt des Regierungsrates würde mir die Möglichkeit bieten, die Zukunft des Kantons direkter mitgestalten zu können», sag Florian Weber, der als Unternehmer tätig ist. Dass er bisher lediglich über Parlaments-, nicht aber über Exekutiverfahrung verfügt, sieht er nicht als Nachteil. «Ich bin sicher, dass ich von der Parlamentserfahrung profitieren kann.»

«Die Herausforderung als Regierungsrat anpacken», will Andreas Hostettler, der ebenfalls Unternehmer ist. «Das Amt des Regierungsrats bietet die Möglichkeit, die Erfahrung als Kantonsrat, Unternehmer und Parteipräsident auf einer nächst höheren Ebene für den Kanton einsetzen zu können. Das würde ich gerne tun.»

Roger Bosshart, der neben seinem Amt als Neuheimer Gemeindepräsident, auch Inhaber einer Werbe- und Kommunikationsagentur ist, sieht seine Vorteile in seinem politischen und wirtschaftlichen Netzwerk und in seiner Erfahrung. «Ich verfüge über viel Wissen im Bereich Führung und habe zehn Jahre Erfahrung als Gemeinderat. Ich fühle mich bereit für diesen Wechsel.»

Carina Brüngger, Steinhauser Gemeinderätin und Mitglied der Geschäftsleitung einer IT-Firma will ihre Erfahrungen beim Kanton einbringen. «In der Gemeinde kann ich etwas bewegen, dies möchte ich auch beim Kanton tun.» Sie ist überzeugt, dass eine bürgerliche Frau in der Regierung eine gute Ergänzung wäre.

Samantha Taylor

samantha.taylor@zugerzeitung.ch

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