WAHLEN: Hünenberg: CVP will Gemeindepräsidium erobern

Die Ortspartei portiert Renate Huwyler für das Gemeindepräsidium. Im Kantonsrat will sie ihre zwei Sitze behalten.

Rahel Hug
Drucken
Teilen
Die Kandidaten (von links): Anna Bieri, Renate Huwyler und Anita Zimmermann (vordere Reihe); Heinz Achermann und Lars Suter (Mitte) sowie Peter Moos, Thomas Anderegg und Remo Peduzzi (hinten). (Bild: PD)

Die Kandidaten (von links): Anna Bieri, Renate Huwyler und Anita Zimmermann (vordere Reihe); Heinz Achermann und Lars Suter (Mitte) sowie Peter Moos, Thomas Anderegg und Remo Peduzzi (hinten). (Bild: PD)

Seit gestern steht offiziell fest, dass die freisinnige Kandidatin im Wahlkampf um das Gemeindepräsidium in Hünenberg Konkurrenz bekommt. Denn auch die CVP will das Präsidium für sich gewinnen. Die Ortspartei hat die Vizegemeindepräsidentin und Sicherheitsvorsteherin Renate Huwyler nominiert. Sie wird gegen Claudia Benninger Brun antreten, die kürzlich von der FDP portiert wurde. Das Präsidium wird frei, weil Regula Hürlimann per Ende Jahr zurücktreten wird.

Die Nomination erfolgte einstimmig, sowohl für das Gemeinderatsamt wie auch für das Präsidium. Gleiches gilt für Thomas Anderegg, der sich als Bauvorsteher ebenfalls für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stellt. «Ich fühle mich reif, noch mehr Verantwortung zu übernehmen. Ich führe, gestalte und bewirke gern etwas», sagte Renate Huwyler über ihre Kandidatur. Anderegg möchte «die für die Gemeinde wichtigen Projekte, die ich begleite, weiterführen», wie er erklärte. Er sprach dabei etwa die Zentrumsüberbauung oder die Sanierung und Erweiterung des Schulhauses Rony an.

Eine besondere Situation im Gemeinderat

Der Wahlkampfleiter, alt Ständerat Peter Bieri, sprach über die Ziele für die Wahlen 2018. Die Situation ist für die CVP besonders, denn abgesehen von den zwei CVP-Gemeinderäten treten alle anderen zurück. «Sie sind quasi das Gedächtnis im Gemeinderat», sagte Bieri über die beiden und betonte: «Sie sorgen für Konstanz und Kompetenz.»

Für den Kantonsrat präsentiert die Partei eine Sechserliste. Genau so viele Sitze hat die Gemeinde zu besetzen. Die CVP hat zurzeit zwei Mandate – die sie behalten will. «Je breiter und vielfältiger unsere Liste, desto besser», erklärte Präsident Roland Odermatt. Die beiden Bisherigen, Anna Bieri und Remo Peduzzi, stellen sich erneut zur Verfügung. Zu ihnen gesellen sich Anita Zimmermann, Lars Suter, Heinz Achermann und Peter Moos.

Kontinuität ist bei der CVP auch bei der Rechnungsprüfungskommission angesagt. Das bisherige Duo Theres Moos und Paul Scherer stellt sich wieder zur Wahl, Scherer kandidiert auch für das Präsidium. Für die Friedensrichter-Stellvertretung wurde Irene Annen nominiert.

Rahel Hug

rahel.hug@zugerzeitung.ch