WAHLEN: Zuger Linke will Listenverbindung

Die Linke im Kanton Zug will ihren verlorenen Sitz im Nationalrat zurückgewinnen. Die zuständigen Gremien von SP und Alternative - die Grünen schlagen vor, für die eidgenössischen Wahlen im Herbst eine Listenverbindung einzugehen.

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Parlament in Bern. (Bild: Keystone)

Parlament in Bern. (Bild: Keystone)

Die beiden Parteien wollen mit je eigenen Listen für den Nationalrat kandidieren und diese miteinander verbinden, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung vom Montag heisst. Preisgünstiger Wohnraum, eine gerechte Steuerpolitik sowie Umwelt- und sozialen Anliegen seien Themen, die beide Parteien auch politisch verbinden.

Die drei Sitze im Nationalrat und die beiden Ständeratssitze sind im Kanton Zug ausschliesslich durch Bürgerliche besetzt. Das widerspiegle keinesfalls die gesamte Zuger Bevölkerung, heisst es in der Mitteilung.

Der letzte linke Zuger Nationalrat war Josef Lang (Alternative - die Grünen). Dieser wurde jedoch 2011 überraschend nicht mehr gewählt. Er war an der bürgerlichen Allianz gescheitert.

Die Listenverbindung muss noch von den Mitgliedern der beiden Parteien beschlossen werden. Entschieden wird am 6. Mai (Die Alternative - die Grünen) und am 12. Mai (SP). An den Versammlungen werden auch die Kandidierenden auf den beiden Listen vorgestellt. (sda)