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WAHLEN: Zuger Regierungsrat: Gesellt sich zu Villiger und Pfister ein Dritter?

Die CVP des Kantons Zug geht mit den zwei bisherigen Regierungsräten in die Gesamterneuerungswahlen vom 7. Oktober. Der Vorstand hält sich eine weitere Möglichkeit offen.
Die beiden CVP-Regierungsräte Beat Villiger (links) und Martin Pfister sind zur Wiederwahl vorgeschlagen. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 6. Januar 2018))

Die beiden CVP-Regierungsräte Beat Villiger (links) und Martin Pfister sind zur Wiederwahl vorgeschlagen. (Bild: Stefan Kaiser (Zug, 6. Januar 2018))

Die CVP des Kantons Zug tritt mit ihren beiden bisherigen Regierungsräten Beat Villiger (61, Baar) und Martin Pfister (55, Allenwinden) zu den Gesamterneuerungswahlen am 7. Oktober an. Die gegen 100 anwesenden Delegierten der CVP ermächtigten den Parteivorstand allenfalls eine dritte Person ins Rennen um die sieben Regierungsratssitze zu schicken, fände sich erstens eine geeignete Person und zweitens eine dritte CVP-Kandidatur als Erfolg versprechend erachtet würde. Bekannt ist ja seit längerem, dass die FDP ihre beiden Regierungsräte Matthias Michel und Urs Hürlimann ersetzen muss.

Die Nomination der beiden CVP-Kandidaten Beat Villiger und Martin Pfister erfolgte einstimmig und war eigentlich nur noch Formsache. Bereits an der traditionellen Dreikönigstagung der CVP im Januar wurden Sicherheitsdirektor Beat Villiger und Gesundheitsdirektor Martin Pfister der Delegiertenversammlung vom Donnerstag zur Nomination empfohlen.

Mit weiteren Kandidaten laufen Gespräche

Parteipräsident Kantonsrat Pirmin Frei (Baar) schilderte kurz die Ausgangslage für die Regierungsratswahlen. «Da die FDP uns ja bereits medial geraten hat, den dritten Sitz anzupeilen, werden wir uns das natürlich überlegen.» Man wolle aber keine überstürzte Entscheidung fällen. Es seien Gespräche im Gang mit Personen, die die Befähigung hätten, ein Regierungsratsmandat auszuüben. «Nur sind die Gespräche mit diesen Personen noch nicht soweit gediehen, um heute einen Entscheid zu fällen», sagte Frei. Die Delegierten erteilten dem Vorstand auf Antrag Freis einstimmig die Genehmigung, sollten die Gespräche mit weiteren Kandidaten zum Erfolg führen, eine dritte Kandidatur ins Auge zu fassen.

Motiviert in eine neue Legislatur

Die beiden zur Wahl vorgeschlagenen Beat Villiger und Martin Pfister liessen die Delegierten wissen, dass sie voll motiviert seien, eine weitere Legislaturperiode in Angriff zu nehmen. Sicherheitsdirektor Beat Villiger zeigte auf, dass ihn in den kommenden Monaten sicher verschiedene Personalentscheide beschäftigen werden. So beispielsweise die Neubesetzung des Amts des Polizeikommandanten. Beide wollten sich allerdings nicht zur Frage eines allfälligen Departementswechsels äussern.

Nominiert wurden weiter die Kandidatinnen und Kandidaten für die Richterwahlen vom 24. Juni. Oberrichter Paul Kuhn, der Ende Jahr in den vorzeitigen Ruhestand gehen wird, soll durch den bisherigen Strafrichter Marc Siegwart, Zug, ersetzt werden. Für Siegwart ans Strafgericht gewählt werden soll Staatsanwalt Thomas Rein aus Steinhausen. Einstimmig nominiert wurden alle wiederkandidierenden vollamtlichen Richterinnen und Richter sowie die Kandidaten für die nebenamtlichen Richterstellen an den Zuger Gerichten. Oberrichter Paul Kuhn übrigens wurde als nebenamtlicher Oberrichter nominiert. Er soll zusammen mit einem Kollegen die vom Kantonsrat bewilligten Stellen besetzen, um die Pendenzen am Obergericht abzubauen.

Vor dem geschäftlichen Teil der Delegiertenversammlung führte die Generalsekretärin der CVP Schweiz, Béatrice Wertli, aus, wie die CVP in die Wahlen des kommenden Jahres steigen wird. Sie zeigte auf, dass die CVP ihre Mitglieder lediglich zu 55 Prozent mobilisieren könne. Hätte die Partei eine Rate wie die SVP, die über 80 Prozent mobilisiert, die CVP hätte national einen Wähleranteil von 15 Prozent. Ziel müsse sein, auch Proporzwahlen zu gewinnen. Das Parteiprofil müsse schärfer und die Strukturen gestärkt werden.

haz

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