WAHLGESETZ: Die Parteien zanken sich wegen Listen

Das Zuger Wahl- und Abstimmungsgesetz (WAG) aus dem Jahre 2006 soll bereits wieder überarbeitet werden. Der Regierungsrat hat die revidierte Fassung bis zum 31. Oktober in die Vernehmlassung geschickt.

Drucken
Teilen
Kantonsrat Daniel Grunder. (Archivbild Alexandra Wey/Neue ZZ)

Kantonsrat Daniel Grunder. (Archivbild Alexandra Wey/Neue ZZ)

«Es ist tatsächlich unüblich, dass ein Gesetz geändert wird, bevor dieses zur Anwendung kam», sagt der FDP-Fraktionschef im Kantonsrat Daniel Grunder (Baar) und fügt an «Es ist auch dem Kantonsrat erlaubt, schlauer zu werden.»

Das vorgeschlagene Aufsplitten der Wahldaten auf zwei Termine scheint bei den Parteien dabei eher auf Gegenliebe zu stossen als die Aufhebung der Möglichkeit von Listenverbindungen. «Einige Parteien suchen den Erfolg über Änderungen des Wahlgesetzes», sagt Stefan Gisler (Alternative, Zug). Den Anstoss zur Revision gab eine Motion von CVP und FDP, die die Listenflut stoppen wollen.

Marco Morosoli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.