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WALCHWIL: Ärger mit Mountainbikern

Kantonsrat Franz Hürlimann ärgert sich über rücksichtslose Velofahrer – diese sind entsetzt.
Luc Müller
Mountainbiker in Wäldern und auf Wanderwegen sind Kantonsrat Franz Hürlimann ein Dorn im Auge. (Bild: Maria Schmid / Neue ZZ)

Mountainbiker in Wäldern und auf Wanderwegen sind Kantonsrat Franz Hürlimann ein Dorn im Auge. (Bild: Maria Schmid / Neue ZZ)

Der Walchwiler Kantonsrat Franz Hürlimann ärgerte sich jüngst über die Mountainbiker auf dem Zuger- und Walchwilerberg. Diese würden die Wälder und Landschaften missbrauchen und die Nerven der übrigen Wegbenutzer strapazieren.

Reto Müller, Präsident vom Bikeclub Walchwil, sowie die rund 40 Mitglieder sind entsetzt und verärgert über diese Anschuldigungen. Von den angesprochenen Problemen seien nur wenige Teilstrecken betroffen: «Es geht um die Kommunikation, ums Miteinander. Dann funktioniert die Nutzung vom gleichen Naherholungsraum ohne Probleme», so Müller.

Franz Hürlimann dagegen hofft auf die Anpassung des Leitbilds «Zugerberg, Walchwilerberg, Rossberg». Dieses hat keinen gesetzlichen Charakter, die vereinbarten Massnahmen sollen aber umgesetzt werden. So soll das Biken abseits von befestigten Strassen zum Schutz der Natur untersagt werden. An anderen Stellen entstehen im Gegenzug zusätzliche Strecken für die Mountainbiker.

Auch Zugs Baudirektor Heinz Tännler sieht aufgrund der grösser werdenden Biker-Community Handlungsbedarf. Im Mittelpunkt stehe dabei ein verträgliches Miteinander.

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