WALCHWIL: Das Nordtor öffnet sich langsam

Im Hörndli wird eine neue SBB-Unterführung erstellt. Bis dort Autos durchfahren, dauert es aber noch.

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Der grössere Tunnel ist unter dem Bahngeleise erkennbar, vor dem Sepp Kielinger arbeitet. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Der grössere Tunnel ist unter dem Bahngeleise erkennbar, vor dem Sepp Kielinger arbeitet. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Das oberhalb der Bahnlinie gelegene Hörndlirain-Quartier in Walchwil war bislang nur über eine einspurig zu befahrende Strasse durch einen steilen Tunnel zu erreichen.

Um die Zufahrt zu diesem Quartier zu verbessern und Optionen für weitere Ausbauetappen für die Nordzufahrt Walchwil zu erlangen, wird derzeit die SBB-Unterführung Hörndli erstellt.

«Weil der bestehende Bahndamm seinerzeit mit schlechtem und kaum verdichtetem Erdmaterial erstellt wurde, konnten die Aushubarbeiten nur in kleinen Etappen vorgenommen werden», sagt Heinz Bucher, Mitglied der Geschäftsleitung der André Rotzetter+Partner AG (Ingenieure und Planer).

Gegen Ende 2009 soll die Hilfsbrücke ausgebaut werden
Starke Regenfälle im Frühsommer und die vielen bestehenden Werkleitungen zogen Verzögerungen von rund zwei Monaten nach sich. Bucher ist dennoch zuversichtlich, dass «die Bauarbeiten termingerecht abgeschlossen werden können und die Hilfsbrücke in zirka einem Jahr ausgebaut werden kann». Die neue Strasse setzt sich dann aus je zwei 4,3 Meter breiten Fahrspuren und einem einseitigen, 1,5 Meter breiten Gehweg zusammen.

Damit die Bahn den Baustellenbereich ungehindert passieren kann, wurde 2007 eine 22 Meter lange Hilfsbrücke errichtet. Die Hauptarbeiten für den Neubau der Unterführung Hörndli begannen im vergangenen März.

Martin Mühlebach

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.