WALCHWIL: Der Fasnacht fehlt ein Oberhaupt

Die Suche nach einem neuen Hudivater blieb erfolglos. Deshalb geht die Fasnachts­gesellschaft nun neue Wege.

Rahel Hug
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Bild: Werner Schelbert  / Neue ZZ

Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ

Es waren keine guten Nachrichten, die Luzia Schmid-Hürlimann, die Präsidentin der Fasnachtsgesellschaft Walch­wil, den Fasnächtlern am Dienstagabend im Hotel Aesch überbringen musste. Vor den rund 90 Anwesenden verkündete Luzia Schmid, dass es der Fasnachtsgesellschaft trotz allen Bemühungen nicht gelungen sei, einen neuen Hudivater zu finden. Die beiden Stühle, die am 11. November jeweils für die neuen Fasnachtsoberhäupter bereitstehen, blieben für einmal leer.

Über 15 Walchwiler habe man angefragt, doch niemand wollte die Nachfolge der «Beätels», der beiden Beat Hürlimann, übernehmen. Diese hatten die Latte mit ihrem grossen Engagement hoch angesetzt. Ausfallen wird die Fasnacht trotz fehlendem Hudivater nicht. Die Fasnachtsgesellschaft wird die Mehrarbeit übernehmen und die Anlässe organisieren. Gestrichen wird lediglich der Fasnachtsumzug. Um in Zukunft keine Vakanzen mehr zu haben, wird das Hudivater-Amt angepasst. Neu wird das Fasnachtsoberhaupt nur noch ein und nicht mehr drei Jahre im Amt sein.