WALCHWIL: Ein Dorf steht unter Schock

Noch ist nicht offiziell geklärt, wie der Walchwiler Gemeinderat Peter Roth Freitagnacht in den Zugersee gestürzt und ums Leben gekommen ist.

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Beim Lothenbach wurde Peter Roth im See gefunden. (Bild Werner Schelbert)

Beim Lothenbach wurde Peter Roth im See gefunden. (Bild Werner Schelbert)

wh. Joe Müller von der Zuger Polizei teilte gestern (Sonntag) mit, dass man noch auf das Ergebnis der Obduktion in Zürich warte. Im Dorf sind viele angesichts des plötzlichen und tragischen Todes des vierfachen Familienvaters schockiert. «Er war sehr bekannt und sehr beliebt», erklärt Walchwils Gemeindepräsident Tobias Hürlimann. Ein Suizid oder Gewalteinwirkung schliessen deshalb die meisten als Todesursache aus. Roth, der sich auch als Bio-Bauer einen Namen gemacht hatte, sorgte bei den letzten Wahlen für eine faustdicke Überraschung: Als Parteiloser schaffte er auf Anhieb den Sprung in den Gemeinderat.

Auch ehemalige SVP-Weggefährten trauern um Roth. «Heute früh habe ich erfahren, dass wir alle einen sehr guten Freund verloren haben! Ich bin fassungslos und erschüttert!», teilt der Zuger SVPler Philip C. Brunner mit. Auch wenn er formell seit einigen Jahren nicht mehr Mitglied der SVP gewesen sei – «im Herzen, in Gedanken und in der Tat blieb er einer von uns!», so Brunner.