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WALCHWIL: Ein Problem kommt selten allein

Die Theatergruppe bringt mit dem Stück «Gueti Lüge läbed länger» ein turbulentes Lustspiel auf die Bühne. Regie führt zum ersten Mal Othmar Müller.
Hansruedi Hürlimann
Die Bemühungen des Ehepaars Müller (Patricia Wirz und Martin Moos), bei Dr. Peter Geier (Chabi Hürlimann, links) einen Kredit für seine kleine Autoreparaturwerkstatt zu bekommen, bleiben erfolglos. (Bild: Werner Schelbert (Walchwil, 24. März 2017))

Die Bemühungen des Ehepaars Müller (Patricia Wirz und Martin Moos), bei Dr. Peter Geier (Chabi Hürlimann, links) einen Kredit für seine kleine Autoreparaturwerkstatt zu bekommen, bleiben erfolglos. (Bild: Werner Schelbert (Walchwil, 24. März 2017))

Hansruedi Hürlimann

redaktion@zugerzeitung.ch

Die Thematik der Schwarzarbeit, gepaart mit Lügen, ergibt eine brisante Mischung, die im dreiteiligen Schwank von Bernd Gombold zu allerlei Irrungen und Wirrungen führt. Manfred und Monika Müller alias Martin Moos und Patricia Wirz betreiben eine kleine Autoreparaturwerkstatt, die kaum rentiert. Ihr Bemühen um einen Kredit bei Bankdirektor Dr. Peter Geier (Chabi Hürlimann) bleibt ebenso erfolglos wie die Anfrage gegenüber der Gemeindepräsidentin Sabine Bölsterli-Blum (Barbara Schmuki) für einen Grundstückskauf. Der drohende Konkurs ist nicht die einzige Sorge der Müllers. Sie beschäftigen einen polnischen Schwarzarbeiter namens Kasimir (Markus Hürlimann), der es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt. Ihm ist der Vertreter des Arbeitsamtes, Heiri Binggeli (Markus Hürlimann), auf den Fersen, allerdings ohne Erfolg.

Die zwei Tanten aus Polen (Vreni Hürlimann und Michèle Bergamin), die ihren Neffen in der Schweiz besuchen, setzen ihn mit Alkohol ausser Gefecht. Eine Wendung des Geschehens bringt eine vermeintlich geniale Erfindung von Matthias Mueller (Uli Hartl). Er ist Untermieter bei den Müllers und ein leidenschaftlicher Tüftler, dem das Patentamt eine erste Erfindung anerkennt.

Für Othmar Müller, der seit mehr als drei Jahrzehnten zum harten Kern der Spielertruppe gehört, ist es der erste Einsatz als Spielleiter. Bevor er sich dieser Aufgabe stellte, besuchte er einen Kurs für Regisseure. In einem kurzen Gespräch in der Pause gesteht er freimütig, dass er neben der Bühne ebenso nervös sei wie seinerzeit auf der Bühne.

Darsteller mit langjähriger Bühnenerfahrung

Die regelmässigen Proben begannen im September, und an zwei Samstagen wurde intensiv an den Details gefeilt. Mit Ausnahme von Sandra Britschgi, die sich als Briefträgerin Paula in Kasimir verknallt, verfügen alle Darsteller über zum Teil jahrelange Bühnenerfahrung. «Wir hatten es gut zusammen», sagt der Regisseur, nicht zuletzt deshalb, weil er den einzelnen Darstellern eine eigene Interpretation ihrer Rolle zugestand.

Dank der 60 Mitglieder, die der Theatergruppe Walchwil angehören, können nicht nur die Arbeiten hinter der Bühne mit eigenen Leuten bewältigt werden, auch die Festwirtschaft wird in Eigenregie betrieben. Als Besucher kann man sich an den Aufführungsabenden ab 18 Uhr verpflegen.

Hinweis

Weitere Vorstellungen: Mittwoch, 29. März, Samstag, 1. April, sowie Freitag und Samstag, 7. und 8. April, jeweils um 20 Uhr im Gemeindesaal. Reservationen sind über www.theatergruppewalchwil.ch oder 041 758 15 01 möglich.

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