WALCHWIL: Namensstreit um Nordzufahrt: Beschwerde gegen den Gemeinderat

Der Namensstreit um die sich im Bau befindende Nordzufahrt ist um ein Kapitel reicher.

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Im Namensstreit um die im Bau befindliche Nordzufahrt in Walchwil ist eine Beschwerde gegen den Gemeinderat eingegangen. Auf dem Bild: eine Brücke auf der Seite Hörndlirain. (Bild: Stefan Kaiser)

Im Namensstreit um die im Bau befindliche Nordzufahrt in Walchwil ist eine Beschwerde gegen den Gemeinderat eingegangen. Auf dem Bild: eine Brücke auf der Seite Hörndlirain. (Bild: Stefan Kaiser)

Am Donnerstagnachmittag teilte die Zuger Anwaltskanzlei Neese Hagmann Stalder mit, dass sie beim Regierungsrat eine Aufsichtsbeschwerde gegen den Gemeinderat Walchwil eingereicht hat. Dies im Namen der Anwohner, die sich gegen die geplante Benennung der neuen Strasse in «Emmuetenstrasse» oder «Oberdorfstrasse» wehren, wie sie nach Willen des Gemeinderats in einer Abstimmung an der Gemeindeversammlung vom 30. November festgelegt werden soll (wir berichteten »).

Mit der Traktandierung der Abstimmung werde «materielles Recht verletzt und des Weiteren wesentliche Verfahrensgrundsätze missachtet», heisst es in der Aufsichtsbeschwerde. Und weiter: «Würde den Gemeinderat die Akzeptanz der Einwohner interessieren, würde er den von den Anzeigern stets favorisierte Name ‹Hörndlirain› in die Konsultativabstimmung einbringen.» Der Gemeindepräsident Tobias Hürlimann äusserte sich am Donnerstagabend auf Anfrage nicht dazu, in Unkenntnis des Inhalts der Aufsichtsbeschwerde.

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Hinweis: Die Aufsichtsbeschwerde im Wortlaut »