WALCHWILERBERG: Die kranke Friedenseiche muss Äste lassen

Die kranke Friedenseiche auf dem Walchwilerberg soll durch einen gezielten Eingriff gerettet werden. Falls er misslingt, steht die Nachfolgerin schon bereit.

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Äste der kranken Friedenseiche werden abgeschnitten. (Bild pd)

Äste der kranken Friedenseiche werden abgeschnitten. (Bild pd)

Die Friedenseiche auf dem Walchwilerberg, zum Ende des 2. Weltkrieges gepflanzt, ist gesundheitlich angeschlagen. Die Äste des Baums sind zu einem grossen Teil dürr und laufen Gefahr, bei Wind und Wetter hinunterzufallen. Wahrscheinlich, so vermutet der Baumpfleger Pascal Erni, ist ein Blitzeinschlag schuld an der Kränklichkeit des Baumes.

Deshalb hat nun das Amt für Raumplanung des Kantons Zug gemeinsam mit dem Leiter der ETH-Forschungsstation Früebüel, Hans-Ruedi Wettstein, eine Rettungsaktion eingeleitet. Mit langen Sägen werden kleine und grössere Äste abgeschnitten, um die gesunden Äste zu entlasten.

Für den Fall, dass der Baum nicht mehr gesundet, haben die Verantwortlichen schon vorgesorgt: Gegenüber dem kranken Baum, auf der anderen Seite der Allee, steht – noch etwas schmächtig – eine frisch gepflanzte Eiche. Die mögliche Nachfolgerin des kränkelnden Friedenssymbols.

Stephanie Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.