Waldrodung für Kiesabbau bewilligt

Der Zuger Regierungsrat erweitert das Kiesabbaugebiet Äbnetwald in Cham. Er hat die Vergrösserung der Nutzungszone und die zur Kiesgewinnung nötige Waldrodung bewilligt. Ermöglicht wird die Förderung von etwa 1,5 Millionen Kubikmeter Kies.

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Das Kiesabbaugebiet Äbnetwald in Cham kann erweitert werden. (Bild: Archiv Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Das Kiesabbaugebiet Äbnetwald in Cham kann erweitert werden. (Bild: Archiv Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Der Regierungsratsbeschluss liegt während 30 Tagen öffentlich auf, wie es in einer Mitteilung der Baudirektion vom Donnerstag heisst. Mit der Erweiterung soll die Firma Risi AG auf einer zusätzlichen Fläche von 5,2 Hektaren Material abbauen können.

Ein Teil des Erweiterungsgebietes ist bewaldet und muss vor der Nutzung gerodet werden. Der Regierungsrat stützte sich für seine Kiesabbau- und Rodungsbewilligung auf die Beurteilung zu einem Umweltverträglichkeitsbericht des Amtes für Umweltschutz. Nach dem Abschluss des Kiesabbaus soll das Gebiet aufgefüllt, rekultiviert und ökologisch aufgewertet werden.

Der Regierungsrat ermöglicht der Kiesabbaufirma auch die Erweiterung des Werkareals Boden. Am südlichen Rand soll das heutige Werkareal um 1,1 Hektaren vergrössert werden.

sda