Wandern durch die Industriegeschichte

Wandern und dabei gezielt etwas über die industrielle Geschichte der Zentralschweiz lernen – das soll schon bald möglich sein. Zug hat Geld gesprochen. Trotzdem steht das Projekt auf der Kippe.

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Das Theilerareal dürfte eines der Objekte sein, das ins Inventar aufgenommen wird. (Bild: Archiv/Neue ZZ)

Das Theilerareal dürfte eines der Objekte sein, das ins Inventar aufgenommen wird. (Bild: Archiv/Neue ZZ)

Die Schweizerische Gesellschaft für Technikgeschichte und Industriekultur (SGTI) will ein Inventar zur Erhaltung von industriellen Kulturobjekten für die Zentralschweiz erstellen. Geplant ist einerseits ein Wanderführer in Buchform mit acht Routen entlang von 222 Objekten. Andererseits gibt es zusätzliche interessante Bauten im Internet zu entdecken.

Knackpunkt Finanzierung

Der Kanton Zug unterstützt das Projekt gemäss einer Mitteilung des Regierungsrates mit 50'000 Franken aus dem Lotteriefonds. «Von allen sechs Kantonen ist uns zwar Geld in Aussicht gestellt worden, einer hat jedoch noch nicht offiziell zugesagt», sagt Fundraiser Pascal Troller. Die weitere Finanzierung laufe harzig. Auch Gemeinden, Stiftungen, Firmen und Private will er noch anfragen. «Im Moment ist noch offen, ob das Projekt auch wirklich realisiert werden kann.»

Andrée Stössel/raz

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