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In Neuheim erklären Enkel ihren Grosseltern den iPad

Die Tagesschule Elementa fördert mit dem Projekt «4Generations» die Fähigkeiten ihrer Schüler im Bereich der Digitalisierung und bindet dabei die «Babyboomer» ein, die sich mit Innovationen zum Teil recht schwer tut.
Die Schüler der Elementa in Neuheim wissen mit den neuesten technologischen Errungenschaften umzugehen. (Bild: Charly Keiser, 12. März 2019)

Die Schüler der Elementa in Neuheim wissen mit den neuesten technologischen Errungenschaften umzugehen. (Bild: Charly Keiser, 12. März 2019)

Medienkompetenz und Informatik ist ein Fach des Lehrplans 21. Die Tagesschule Elementa in Neuheim hat in Zusammenarbeit mit dem Jungunternehmen Generation 65 Plus in diesem Schuljahr das Projekt «4Generations» initiiert. Die Idee: Die Schüler erlernen die Schlüsselqualifikationen des 21. Jahrhunderts, ihre Eltern, sowie ältere Menschen, wie die «Babyboomer» und die «SilentGeneration» werden mit einbezogen.

Vor allem für ältere Menschen sei es schwierig, technologisch auf dem neusten Stand zu bleiben, sagt Ulrike Liebert, CEO von Generation 65 Plus: «Das Zeigen digitaler Innovationen wird meist besser angenommen, wenn dies Enkel übernehmen, statt Kinder, also eine Generation dazwischen liegt.»

«Jassen ist ein wichtiges Integrationselement»

Ihre Schüler müssten jassen können, sagt Elementa-Schulleiterin Monica Roth, denn viele seien Kinder internationaler Herkunft. Und Jassen sei ein wichtiges Integrationselement. «Darum gingen wir schon oft mit unseren Schülern ins Alters- und Pflegeheim Chlösterli in Unterägeri, um dort mit den Halbjassprofis zu jassen.»

Statt Jasskarten dominieren beim Projekt «4Generations» Smartphones, iPads, VR-Brillen sowie Sprachassistentin Alexa und Roboter Zora. Die Schüler wurden im ersten Halbjahr auf das Projekt vorbereitet. Sie lernten, wie sich bei älteren Leuten die Sinne abschwächen und wie ihnen die neuen digitalen Helfer das Leben erleichtern. «In Gruppen konnten die Schüler zu verschiedenen Unternehmen gehen, die sich an unserem Projekt beteiligen», erklärt Roth. «So waren wir im Januar bei der V-Zug, die uns einen spektakulären Kochassistenten zeigte, den wir aus Diskretionsgründen nicht einmal fotografieren durften. Zudem wurden uns unter anderem auch die neusten intelligenten Kühlschränke vorgeführt.»

Interesse für Informationstechnik wecken

Insgesamt acht Anwendungsbereiche werden nun von Dreier- oder Vierergruppen bearbeitet. Alleine im April werden die Schüler fünf Exkursionen zu den Industriepartnern und beteiligten Unternehmen unternehmen und dabei aktuelle und reale Anwendungen kennen lernen.

Den Schülern soll mit dem Projekt «4Generations» die Wichtigkeit der Digitalisierung vor Augen geführt werden und bei ihnen Interesse für die Informationstechnik wecken.

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