Warum manche Zuger im Wetter stehen

Zahlreiche Haltestellen im Kanton haben noch keinen Unterstand. Das ist nicht nur eine Frage des Preises.

Drucken
Teilen
Bilgin Nazli und ihre Tochter Zeynep warten auf den Bus. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Bilgin Nazli und ihre Tochter Zeynep warten auf den Bus. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Entlang ländlicher Routen fehlen oft überdachte Busstopps. Selbst in der Stadt Zug, wo es mit Sicherheit die meisten Unterstände gibt, steht man zum Beispiel an der Grosshaltestelle Metalli im Freien.

Natürlich ist die Frequenz der verkehrenden Buspassagiere mitentscheidend. Auch der Preis spielt eine Rolle: «So ein Bushüsli im Zuger Standard kostet rund 60'000 Franken samt Werkleitungen, Beleuchtung und Fundament», lässt Peter Gamma, Sachbarbeiter Signalisation/Parkierung der Gemeinde Baar, wissen.

Gamma relativiert, dass es eben nicht überall möglich sei, in Baar ein Bushüsli aufzustellen, «eil es aufgrund der örtlichen Begebenheit etwa wegen bereits vorhandener Gebäude gar keinen Platz mehr gibt.»Doch in Baar sei man bestrebt, möglichst lückenfüllend Unterstände aufzustellen.

«Ich hätte acht Bushüsli, die ich sofort realisieren könnte, wenn ich nur zum nötigen Boden kommen würde» sagt auch Werner Toggenburger, Leiter Verkehr der Gemeinde Cham.

Wolfgang Holz

<em>Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.</em>