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Was beim Esaf Zug liegen blieb

Zu den Fundgegenständen gehört ein Rucksack mit Würsten und eine Schwingerjacke inklusive Sägemehl.
Christopher Gilb
Mit diesem Facebook-Beitrag informierte die Zuger Polizei über die Esaf-Fundgegenstände. (Bild: Screenshot)

Mit diesem Facebook-Beitrag informierte die Zuger Polizei über die Esaf-Fundgegenstände. (Bild: Screenshot)

Ob es daran liegt, dass dem Schwinger seine Jacke kein Glück gebracht hat? Jedenfalls verrät die Zuger Polizei zur Frage nach den kuriosesten Fundgegenständen vom eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (Esaf) vom vergangenen Wochenende, dass ein Schwinger «wohl vergessen hat, seine Kleider einzupacken». An der Jacke habe sogar noch Sägemehl geklebt.

Die Zuger Polizei hatte sich am Dienstag mit einem Beitrag in den sozialen Medien an die Schwingfans gewendet: «Mit schönen Erinnerungen im Gepäck nach Hause gereist, aber den Schlüssel zurückgelassen?», wird augenzwinkernd gefragt. Und darauf hingewiesen, dass beim Online-Fundbüro easyfind «bequem unter den zahlreichen Fundgegenständen vom Fest nach dem eigenen Hab und Gut gesucht werden kann».

Diverse Fahrräder stehen gelassen

Wie es auf Nachfrage bei der Zuger Polizei heisst, sei bei über 400000 Festbesucherinnen und Festbesuchern einiges an Fundgegenstände zusammengekommen. Trotzdem sei die Anzahl im Vergleich zur Besucherzahl eher gering. Noch könnten die genau Anzahl aber nicht beziffert werden. «Da seit dem Festwochenende immer wieder Gegenstände bei uns abgegeben werden und diese laufend erfasst werden müssen», schreibt Felicia Bucher von der Kommunikationsstelle der Polizei. Viele Festbesucher hätten sich bereits telefonisch wegen ihrer vermissten Gegenstände erkundigt oder seien bei einer der Polizeidienststellen vorbeigekommen.

Liegen gelassen worden sei das meiste in der Arena selbst. Dabei handelt es sich gemäss Zuger Polizei vor allem um Feldstecher, Handys oder um Rucksäcke. Beim Campingplatz seien zudem diverse Fahrräder stehen geblieben. Die Schwingerjacke ist aber nicht der einzige kuriose Fundgegenstand. «Manche Festbesucher haben ihre Rucksäcke liegen gelassen, inklusive Proviant», so Bucher. So sei beispielsweise ein Rucksack mit Würsten abgegeben worden. Und auch ein Autoschlüssel befinde sich im Fundus.

Manche Gegenstände werden noch erfasst

Die Fundgegenstände würden nun ein Jahr aufgehoben werden. «Bis dahin müssen diese abgeholt werden.» Findet man seinen vermissten Gegenstand aber nicht auf easyfind, heisst das nicht zwangsläufig, dass er nicht gefunden wurde.

«Falls ein Gegenstand nicht auf der Plattform erfasst sein sollte, empfehlen wir, es in zwei bis drei Tagen nochmals zu versuchen», schreibt Bucher. Denn, da es sich um sehr viele Fundgegenstände handle, seien die Sachbearbeiter der Zuger Polizei immer noch mit der Erfassung beschäftigt.

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