Was lief in der nun ablaufenden Legislatur nicht optimal? Was kann besser gemacht werden?

Die drei Kandidaten für das Gemeindepräsidium in Menzingen nehmen Stellung. 

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Herbert Keiser (parteilos)

«In der letzten Legislatur ging einiges schief. Selten wurden an Gemeindeversammlungen so viele Anträge des Gemeinderates abgelehnt. Es würde den Rahmen dieses Interviews sprengen, um auf alle Vorkommnisse einzugehen. Zusammengefasst sollten den Worten auch Taten folgen.»

Herbert Keiser, parteilos, Jahrgang 1968, Verwaltungsangestellter


Peter Dittli (FDP)

«Für die Schulraumplanung hat der Gemeinderat ein offenes Mitwirkungsverfahren durchgeführt. Die Empfehlung der Mitwirkenden war, Machbarkeitsstudien in Auftrag zu geben. Die Kredite dafür hat die Gemeindeversammlung abgelehnt. Einen Kredit beantragt hat der Rat auch für die Ausarbeitung eines Gutachtens zur Einführung von Tempo 30. Bei der Abstimmung an der Gemeindeversammlung habe ich einen Formfehler gemacht. Im Nachhinein und nach juristischer Abklärung würde ich in dieser Situation anders handeln.»

Peter Dittli, FDP, Jahrgang 1957, Fahrlehrer, Gemeindepräsident


Andreas Etter (CVP)

«Eine abschliessende Antwort zu geben, wäre vermessen von mir, da ich die ablaufende Legislatur nur von «aussen» wahrnehme. Durch die Situation mit der Schule Finstersee, der Schliessung der Poststelle usw. hat sich schon ein Unmut in der Bevölkerung gebildet. Hier gilt, wenn ich für eine Sache kämpfe beziehungsweise einstehe, dies auch kommuniziere und die notwendigen Schritte erläutere.»

Andreas Etter, CVP Jahrgang 1962, Fernmelde-, Elektro- und Apparatemonteur, Kantonsrat


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