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Was man gegen Cybermobbing tun kann

Tipps Kinder und Jugendliche, die von einem Cybermobbing-Angriff betroffen sind oder davon wissen, sollten über diese Angriffe mit einer Vertrauensperson sprechen, damit Eltern, Erziehungsberechtigte oder Lehrer Einfluss nehmen und dagegen einschreiten können. Eltern wird empfohlen, in einem solchen Fall Kontakt mit den Eltern des oder der Urheber aufzunehmen und zu verlangen, dass das Mobbing eingestellt wird. Auch soll der Fall mit dem Klassenlehrer und, wo möglich, dem Schulsozialdienst besprochen werden. So kann auch die Schule den Fall mit der Klasse besprechen, besonders wenn der Cybermobbing-Angriff aus dem Klassenverband kommt. Wenn der Cybermobbing-Angriff nicht unverzüglich aufhört, sollte man die Polizei informieren.

In der Schweiz existiert kein eigenständiger Gesetzesartikel zu Cybermobbing, weshalb dieses nicht als Straftat gilt. Allerdings gibt es zahlreiche Bestimmungen des Strafgesetzbuches, die es ermöglichen, Täter und Täterinnen zur Rechenschaft zu ziehen. Bei Hasskommentaren oder sexistischen Beleidigungen handelt es sich in der Regel um Antragsdelikte. Hier braucht es einen Betroffenen beziehungsweise Geschädigten, der sich meldet und Anzeige erstattet. Die Spezialisten der Zuger Polizei (Dienst ­Jugenddelikte) beraten und betreuen die Opfer und besprechen mit ihnen das Vorgehen. Wichtig ist es, die Beweise zu sichern, etwa indem die entsprechenden Seiten einer Webseite ausgedruckt werden. Zudem ist es wichtig, dass Eltern wie auch Lehrpersonen mit den Kindern und Jugendlichen das Thema «Medienkompetenz» besprechen. Kinder und ­Jugendliche sollen ganz genau wissen, welches Verhalten im Netz zu welchen Problemen führen kann. Dazu gehört als Erstes, dass keine realen Daten wie zum Beispiel der genaue Wohnort, die per­sönliche Telefonnummer oder das Alter ­veröffentlicht werden. Als bester Schutz gegen Cybermobbing gilt ein positives Familien- wie auch Schulklima. Wo sich Kinder wohlfühlen, ist das Risiko eher gering. Denn Cybermobbing lebt immer auch von den Zuschauern, die sich für diese Angriffe interessieren, ohne selbst aktiv dabei mitzumachen. (cg)

Hinweis

Am 23. Januar findet im Begegnungszentrum Eckstein in Baar die Fachtagung «‹Screenagers› – Aufwachsen in einer digitalen Gesellschaft» statt. Weitere Informationen dazu: www.punkto-zug.ch unter dem Menüpunkt «Aktuell».

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