Was tut die Polizei bei Stau?

Bis der Ausbau der Autobahn bei der Blegikurve fertig ist, geht es noch ein gutes Jahr. So lange wird der Verkehr im Kanton noch öfter stauen. Da werden die Nerven vieler Autofahrer strapaziert.

Drucken
Teilen
Staus in Zug wird es wegen der Autobahnbaustelle Blegi noch gut ein Jahr lang geben. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Staus in Zug wird es wegen der Autobahnbaustelle Blegi noch gut ein Jahr lang geben. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Letzten Mittwoch in der Rush-Hour vor Auffahrt war es in Zug wieder mal so weit. Fast nichts mehr ging vorwärts auf den Strassen. Die Autos stauten sich auf der Autobahn rund um die Blegi-Kurve, den Zubringerstrecken und den anliegenden Dörfern.

Nicht wenige Lenker suchten da ihr Heil auf staufreien Fluchtwegen – und wichen zum Teil auf nicht legale Schleichwege aus. Zum Beispiel quer über die Pampa Richtung Schluecht. Doch das ist verboten. Prompt wurden sie gebüsst von der Zuger Polizei, die sich – hinter Büschen regelrecht versteckt, und ausgestattet mit portablem Bancomat–Karten-Lesegerät für die bargeldlose Busse – mit einer veritablen Kolonne von Verkehrssündern konfrontiert sah.

Polizeisprecherin Judith Aklin von der Zuger Polizei kann den Unmut der Autofahrer über die unangenehmen Staus verstehen. Doch sie stellt klar: «Es ist nicht die Aufgabe der Zuger Polizei, Autofahrern bei Stau den Weg zu weisen.»  Die Polizeisprecherin versichert, dass solche Fahrverbotskontrollen nicht gezielt, sondern gelegentlich stattfänden.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung oder als Abonnent kostenlos im E-Paper.