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Leserbrief

Was von einem Regierungsrat erwartet werden kann

«Die Suche nach dem Leck» und «Stoppt die Inquisitoren, Ausgaben vom 20. und 24. Oktober.

Zu Recht schreibt Pascal Hollenstein, dass die Familienkonstellation von Beat Villiger dessen Privatsache sei. Das Problem, das Pascal Hollenstein in seinem Artikel aber völlig ausser Acht lässt, liegt im rechtskräftig eingestellten Strafverfahren von/gegen Beat Villiger. Obschon rechtskräftig eingestellt, deutet vieles darauf hin, dass es zur Vertuschung eines mehrmaligen Rechtsbruchs mittels falscher Urkunde gekommen sein könnte. Drei Rechtsexperten, denen vom Online-Medium «Republik» die Akten anonymisiert vorgelegt wurden, kamen zum Schluss, dass die Luzerner Staatsanwaltschaft das Strafverfahren hätte weiterführen sollen. Diese Umstände sind es, die nicht gerade den Eindruck eines souveränen und korrekten Umgangs von Regierungsrat Villiger mit einer schwierigen Situation erwecken. Und genau das sollte man von einem Regierungsrat erwarten dürfen.

Mit dem Wettern gegen vermeintliche Inquisitoren, versucht Pascal Hollenstein diese eigentliche Sache zu verwedeln. Und leider hat die «Zuger Zeitung» in dieser Hinsicht auch mehr als dürftig informiert.

Dagmar Sutter, Oberägeri


Von einem Regierungsrat, der im Jahr zirka 280000 Franken verdient, ich nehme an Steuergelder, erwarte ich schon etwas mehr Weitsicht. Jetzt dreht Beat Villiger die Aufmerksamkeit von sich weg, auf jemanden, der ein Amtsgeheimnis verletzt haben soll? Es ist immer einfacher Fehler bei anderen zu suchen, als bei sich selber, zu diesen zu stehen und Konsequenzen daraus zu ziehen. Beat Villiger hatte die Leitung der Sicherheitsdirektion und wird sie auch weiterhin behalten. Die Sicherheitsdirektion beinhaltet unter anderem die Justiz und Polizei. Die relevanten Departemente, wenn es darum geht, unsere Gesetze umzusetzen und einzuhalten. Ist das nicht ein Hohn?

Zudem wurde sicherlich auch Beat Villiger als Regierungsrat vereidigt? Die zu bestätigende Eidesformel lautet: «Ich schwöre, die Verfassung und die Gesetze des Bundes und des Kantons getreu zu befolgen, die Rechte und Freiheiten des Volkes zu achten und zu schützen, die Ehre und Wohlfahrt des Kantons zu fördern und überhaupt allen amtlichen Pflichten so nachzukommen, dass ich es vor Gott verantworten kann.»

Martin Iten-Iten, Alosen

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