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Leserbrief

Was will er sagen?

«Der ‹Sozialwahnsinn› von Steinhausen», Ausgabe vom 4. September

In der Ausgabe vom 4. September hat sich unser ehemaliger Gemeinderat Heinz Sennrich mit seinem Leserbrief über das Sozialamt in Steinhausen empört. Nach der Lektüre frage ich mich, was will uns Herr Sennrich damit sagen?

  • dass eine 5½-Zimmer-Wohnung für eine achtköpfige Familie zu gross ist?
  • dass eine achtköpfige Familie zu gross ist?
  • dass eine Dachterrasse für eine Flüchtlingsfamilie gar nicht geht?dass ein Cheminée für eine Flüchtlingsfamilie unpassend ist?
  • dass der Mietzins zu hoch ist?
  • dass er nun Sozialdetektiv ist und Leute überwacht?
  • dass die Familie Kontakte zu anderen Menschen pflegt?
  • dass er sich heute mit ganzem Herzen für Schweizerinnen und Schweizer einsetzt, die Hilfe vom Sozialdienst benötigen?
  • dass er Zugang zu Interna aus dem Gemeinderat und aus der Gemeindeverwaltung hat, obwohl er nicht mehr im Gemeinderat ist?

Fakt ist, dass die Wohnung, die öffentlich ausgeschrieben war, mit Hilfe einer Steinhauser Privatperson von der Familie selber angemietet wurde, und zwar für eine Zwischennutzung. Der Sozialdienst Steinhausen war nicht involviert. Auch mit der Kinderzahl und dem Mietzins nimmt es Herr Sennrich nicht so genau. Ich empfehle ihm, künftig mit den Menschen zu reden, und nicht bloss über sie zu schreiben. Dann kann er sich auch das 40-minütige «recherchieren» vor Ort ersparen.

Edith Seger Niederhauser, Steinhausen

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