Zugs Trainer: «Was wir mehr erreichen als den Ligaerhalt, ist Zugabe»

Zug 94 unterliegt im 1.-Liga-Match in Solothurn mit 1:3. Der Trainer Ergün Dogru ordnet die bisherigen Leistungen seiner Mannschaft ein.

Michael Wyss
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Ergün Dogru, Trainer von Zug 94, hat einen realistischen Blick auf sein Team. (Bild: Michael Wyss, 30. Juli 2018)

Ergün Dogru, Trainer von Zug 94, hat einen realistischen Blick auf sein Team. (Bild: Michael Wyss, 30. Juli 2018)

Weitere Punkte haben sich für die Zuger nicht ergeben. Bei Solothurn, das letzte Saison in den Aufstiegsspielen zur Promotion League scheiterte, setzte es eine 1:3-Niederlage ab. Den einzigen Zuger Treffer – notabene war es die Führung – erzielte der Verteidiger Raphael Paglia in der 25. Minute.

Die Solothurner, die vom früheren Fussball-Profi Dariusz Skrzypczak (50) trainiert werden, schafften mit dem Pausenpfiff das Ausgleichstor, was für die Gäste ein Nackenschlag war. Die Wende gelang den Gastgebern dann mit weiteren Treffern in der 60. und der 88. Minute.

Die Zuger nahmen sich auch selbst die Chance, im Spiel zu bleiben: Der 19-jährige Mertkaan Kahveci (19) sah nach 65. Minuten wegen eines überharten Einsteigens die rote Karte.

Der Trainer spürt Solidarität

Nach dem neunten Spieltag liegt Zug 94 drei Punkte vom Abstiegsstrich entfernt. Trotz anhaltender Abstiegssorgen ist der Trainer Ergün Dogru von seinem Team überzeugt: «Ich bin mit der Entwicklung meiner Spieler sehr zufrieden. Wir haben eine junge und willige Truppe, die fleissig ist. Die Trainingspräsenz und der Einsatz meiner Spieler bestätigen mir, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Meine Arbeit wird vom Präsidenten und Sportchef auch geschätzt. Ich spüre viel Solidarität.»

Nicht zufrieden ist Dogru mit der Punkteausbeute: «Ich denke, dass uns so mindestens vier Zähler in der Zwischenbilanz fehlen. Enttäuschend waren sicher die Niederlagen gegen Biel und Bassecourt.»

Dass sein Team um den Klassenerhalt kämpft, kommt nicht überraschend: «Wir haben eine junge Mannschaft, die wir für die Zukunft formen wollen. Es ist ein Übergangsjahr, deshalb ist der Fokus auf den Ligaerhalt gerichtet. Was wir mehr erreichen, ist Zugabe», so Dogru. Was in Zukunft besser werden muss, ist klar. Dogru sagt: «Unsere Konstanz und die Effizienz. Das sind unsere beiden grössten Mankos. Wir arbeiten daran.»

Am kommenden Wochenende wird für die Zuger der Meisterschaftsbetrieb ruhen. Sie treten am Samstag in Baden zur ersten Runde in der Cup-Qualifikation an.

Resultate und Rangliste finden Sie hier.