WASSERQUALITÄT: Der Zugersee wird immer sauberer

Seit den 1980er Jahren wird die Wasserqualität im Zugersee stets besser. Daher will der Kanton Zug auf zusätzliche Massnahmen zur Säuberung des Sees verzichten.

Drucken
Teilen
Blick von der Rigi auf den Zugersee. (Bild René Meier/Zisch)

Blick von der Rigi auf den Zugersee. (Bild René Meier/Zisch)

Die Phosphor-Konzentration im Zugersee hat seit den 80er Jahren von 200 Milligramm pro Kubikmeter auf 86 Milligramm pro Kubikmeter abgenommen. Wie der Kanton Zug in einer Medienmitteilung schreibt, wurde diese Reduktion dank folgender Massnahmen erreicht:

  • Das Abwasser wird über eine Ringleitung zur zentralen Kläranlage Schönau-Friesencham geleitet.
  • In der Landwirtschaft wurden die nötigen Lagervolumen für den Hofdünger erstellt. Dank der korrekten Lagerung verursacht die Gülle weniger Luft- und Grundwasserverschmutzung.

Keine weiteren Massnahmen
Das angestrebte Ziel von 40 Milligramm pro Kubikmeter ist aber noch nicht erreicht. Ursprünglich hatte der Kanton Zug weitere Massnahmen geplant, um dieses Ziel zu erreichen. Nun hat eine Studie jedoch gezeigt, dass sich der See auch ohne zusätzliche Hilfe selbst reinigen kann. Deshalb wurden die zusätzlich geplanten Massnahmen gestrichen.

pd/das