WASSERWERKE: Gibts bald ein Kraftwerk im Zugerberg?

Mit einem Paukenschlag verabschiedet sich Hajo Leutenegger aus dem WWZ-Chefbüro: Er empfiehlt seinem Unternehmen, ein Kraftwerk zu bauen – im Kanton Zug.

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Hajo Leutenegger war 23 Jahre als CEO bei den Wasserwerken Zug tätig. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Hajo Leutenegger war 23 Jahre als CEO bei den Wasserwerken Zug tätig. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

In seinem Abschiedsreferat an der Generalversammlung der Wasserwerke Zug AG (WWZ) sprach Hajo Leutenegger nicht nur über die sich abzeichnende Stromlücke. Er machte auch einen konkreten Vorschlag, wie sich der Kanton Zug energiewirtschaftlich ein Stück weit emanzipieren könnte – mit dem Bau eines Pumpspeicherwerkes zwischen dem Ägeri- und dem Zugersee.

Die Rahmenbedingungen dafür seien gut, weil die zwei Seen recht nahe beieinander liegen und einen respektablen Höhenunterschied von 300 Metern aufweisen. Wie mancherorts in den Alpen könnte man günstigen Strom – wie er zum Beispiel nachts im Überschuss zur Verfügung steht – dazu verwenden, um Wasser aus dem Zugersee in den Ägerisee hochzupumpen und Spitzenbedarf das Wasser dann wieder hinunterlassen und so teuren Spitzenstrom selber produzieren.

Christian Peter Meier

Mehr zum Thema lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.