WASSERWERKE ZUG: Ein Kraftwerk zwischen Zuger- und Ägerisee?

Die Wasserwerke Zug (WWZ) wollen den Bau eines Pumpspeicherkraftwerkes zwischen dem Zuger- und dem Ägerisee prüfen. Damit wird ein Vorschlag des ehemaligen CEOs unter die Lupe genommen.

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So würde ein Pumpkraftwerk funktionieren. (Grafik pd)

So würde ein Pumpkraftwerk funktionieren. (Grafik pd)

Der vormalige CEO der WWZ, Dr. Hajo Leutenegger, hatte bei seiner Verabschiedung angeregt, den Bau eines Pumpspeicherkraftwerkes zwischen dem Zuger- und dem Ägerisee zu prüfen. Der Ägerisee würde dabei nach dem Prinzip eines wieder aufladbaren Akkus funktionieren: Wird überschüssige Energie erzeugt, würde diese genutzt, um Wasser aus dem Zugersee in den rund 300 Meter höher gelegenen Ägerisee zu pumpen. Dieses Wasser würde in Spitzenzeiten des Stromverbrauchs in den Zugersee hinunter gelassen und damit gleichzeitig Strom produziert.

Die WWZ wollen diese Idee gemeinsam mit dem Kraftwerkbesitzer an der oberen Lorze aufnehmen. Im Rahmen einer Vorstudie wird in den nächsten Monaten geprüft, ob und falls ja, unter welchen Voraussetzungen diese Idee umgesetzt werden könnte.

Bei den Abklärungen soll ein besonderes Augenmerk auf die Umweltverträglichkeit gerichtet werden. Daneben sollen Fragen der technischen Machbarkeit, der Geologie und rechtliche Aspekte geklärt werden. Zudem sollen die Voraussetzungen für wirtschaftliche Nachhaltigkeit geprüft werden. Ergebnisse dieser Studien werden Ende 2009 erwartet. Über das weitere Vorgehen wird in der ersten Jahreshälfte 2010 entschieden.

ost