Wasserwerke Zug treten der Nummer zwei bei

Die Wasserwerke Zug AG treten dem Kabelnetzverbund Quickline bei. Damit wird die Nummer zwei im Schweizer Kabelnetzmarkt hinter UPC Cablecom noch grösser.

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Christoph Luchsinger, Verwaltungsratspräsident der WWZ, spricht an der Generalversammlung vom 28. April diesen Jahres. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Christoph Luchsinger, Verwaltungsratspräsident der WWZ, spricht an der Generalversammlung vom 28. April diesen Jahres. (Bild: Werner Schelbert/Neue ZZ)

Zudem beteiligen sich die Wasserwerke Zug AG (WWZ) am Kabelnetzdienstleister Besonet/Finecom, der für die Quickline-Mitglieder TV-, Telefonie- und Internet- Dienste anbietet.

Stillschweigen über Kaufpreis

Über den Kaufpreis und die Modalität der Beteiligung hätten die beiden Unternehmen Stillschweigen vereinbart, teilten die WWZ und Finecom am Mittwoch in einem Communiqué mit. Mit der Aufnahme der WWZ beliefere Quickline über 270'000 Haushalte mit TV- und Telekomangeboten. Die neu 15 Kabelnetzunternehmen sind in den Kantonen Bern, Solothurn, Aargau, Baselland, Luzern, Zug, Schwyz, Zürich und Wallis tätig.

Zahl der Kunden bis 2016 verdoppeln

Bis 2016 wolle der Verbund Quickline die Zahl der Kunden auf eine halbe Million beinahe verdoppeln. Man wolle sowohl aus eigener Kraft neue Kunden gewinnen, als auch weitere Kabelnetzbetreiber aufnehmen, hiess es. Mit ihrem gemeinsamen Vorgehen wollen die Kabelnetzanbieter der Swisscom die Stirne bieten, die erst kürzlich die Grenze von einer halben Million TV-Kunden überschritten hat.

Als Vorteil gegenüber dem Swisscom-TV bieten sie beispielsweise die so genannte Funktion Verte an. Damit kann ein Zuschauer TV- Sendungen bis zu 24 Stunden nach der Ausstrahlung ansehen, ohne diese aufgenommen zu haben. Dabei kann der Zuschauer uninteressante Passagen überspulen oder spannende Szenen noch einmal ansehen.

sda/ks