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Wechselvolle Geschichte

Papieribähnli

Die SIG Akku-Lokomotive, die von der Maschinenfabrik Oerlikon hergestellt wurde, macht ihre erste von unzähligen Fahrten im Auftrag der Papierfabrik Cham am 8. März 1920. Wie das Portal www.chamapedia.ch weiss, wird einem Mitarbeiter namens Josef Jäck die Ehre zuteil, diese zu unternehmen. Mit maximal 17 Kilometer pro Stunde fährt die Lokomotive namens «Marie» in den Folgejahren durchs Dorf und transportiert in Spitzenzeiten gegen 80'000 Tonnen Fracht pro Jahr. Im Jahr 1925 erhält sie eine Remise auf dem Gelände der Papierfabrik. Während einer Revision 1962 wird die dank Akkubetrieb emissionslose Lokomotive revidiert und kurzzeitig durch eine Dampflok ersetzt. Am 9. März 2009, also fast genau 89 Jahre nach ihrem ersten Einsatz, ein Schreckensmoment: «Marie» erleidet einen Achsenbruch und entgleist. Sie wird daraufhin zur Reparatur abtransportiert.

Im Nachhinein kann man das als schlechten Vorboten ansehen. Denn im Januar 2012 brennt es am frühen Abend im Papieri-bähnli – die Feuerwehr Cham ist rechtzeitig zur Stelle. Zwei Jahre später hat es ausgedient. (bier)

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