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WEIHNACHTSBELEUCHTUNG: In Zug glänzen die Lämpchen nun noch umweltfreundlicher

Die Lichterketten hängen schon am Himmel und warten nur noch darauf, dass sie eingeschaltet werden. Die Gemeinden versuchen, noch mehr Kosten und Strom zu sparen.
Die dunkle Zeit hat bald ein Ende: Die Weihnachtsbeleuchtung in Baar wird gerade installiert. Bild:Stefan Kaiser (17. November 2016)

Die dunkle Zeit hat bald ein Ende: Die Weihnachtsbeleuchtung in Baar wird gerade installiert. Bild:Stefan Kaiser (17. November 2016)

«Ja, ist denn heut schon Weihnachten?» Dieser Mobilfunkwerbespruch-Klassiker von Ex-Fussballstar Franz Beckenbauer ist wohl manchem gestern Morgen durch den Kopf gegangen, der in der Früh in Baar auf die Dorfstrasse blickte. Die Weihnachtsbeleuchtung strahlte plötzlich in den dunklen Novembermorgen. «Unsere Werkhofmitarbeiter sind dran, die Baarer Weihnachtsbeleuchtung aufzuhängen und die einzelnen Lichtstränge zu testen», erhellt Gemeinderat Pirmin Andermatt den Grund für die voradventliche Lichtshow.

In Baar ist der Aufbau der Weihnachtsbeleuchtung eine grössere Angelegenheit und dauert insgesamt zehn Tage – sogar eine Nachtschicht wird eingelegt, um den Verkehr durchs Dorf nicht zu sehr zu behindern. Wobei man immer unmittelbar nach der Chilbi mit der Installation der Lichterketten beginnt.

Marktgasse bleibt in Baar auch dieses Jahr dunkel

«Am Christchindlimärt am 26. November, Punkt 17 Uhr, wird dann die Weihnachtsbeleuchtung ganz offiziell eingeschaltet», verkündet Andermatt jetzt schon. Wobei es auch in diesem Jahr in der Marktgasse dunkel bleiben wird. «Denn nach wie vor ist nicht ganz klar, wann die Marktgasse vom Kanton für den Busverkehr verbreitert wird, da derzeit noch Terminvarianten geprüft werden», berichtet der Baarer Verkehrschef. Deshalb will man in Sachen neuer Weihnachtsbeleuchtung noch warten. «Es kann aber durchaus sein, dass dort 2017 wieder eine Weihnachtsbeleuchtung aufgehängt wird», so Andermatt. Dies sei aber auch eine Preisfrage, denn so eine zusätzliche Weihnachtsbeleuchtung für die Marktgasse würde mehrere zehntausend Franken kosten.

Dafür können sich die Baarer im Oberdorf über neue, stromsparende LED-Lämpchen freuen, die dort auf ihre Rentabilität überprüft werden im Hinblick auf eine generelle Umrüstung der Baarer Weihnachtsbeleuchtung auf LED. CVP-Gemeinderat Andermatt: «Die LED-Lampen sind allerdings dreimal teurer in der Anschaffung.» Die gut 30 Jahre alten Lichterketten der Baarer Weihnachtsbeleuchtung haben rund 6000 Birnchen – diese sind noch immer mit 7-Watt-Klarlampen bestückt.

In der Stadt Zug hängen die Weihnachtsbeleuchtungen in der Bahnhofstrasse und der Neugasse bereits – bereit zum Strahlen. Allerdings werden sie erst einen Tag nach denen in Baar eingeschaltet. «Die Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt Zug wird am 27. November eingeschaltet und brennt bis zum Dreikönigstag, sprich, bis zum 6. Januar», teilt Bauchef André Wicki mit.

Statt 80 000 nur noch 10 000 Kilowattstunden

Der schöne adventliche «Lichterregen» kostete die Kantonshauptstadt bisher jährlich rund 300 000 Franken. «Durch die Umstellung auf LED-Lampen können wir nun den Stromverbrauch von 80 000 auf 10 000 Kilowattstunden reduzieren», erklärt der SVP-Stadtrat. Die Totalkosten für die Weihnachtsbeleuchtung mit rund 19 000 Lampen werden so insgesamt um 15 Prozent reduziert – einerseits durch weitere Optimierungen und andererseits, wie gesagt, durch die Umstellung auf LED-Lampen. Wicki: «Die Weihnachtsbeleuchtung soll Klein und Gross Freude bereiten.»

Wolfgang Holz

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