WEITERBILDUNGSKURS: Auf der Suche nach Airbags

Spannende Szenarien und anspruchsvolle Lektionen. Der Technische Zug der FFZ übte an vier Orten und sammelte wertvolle Erfahrungen.

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Der Technische Zug der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug bei einer Übung. Es galt dabei ein Auto aus dem Bett des Bohlbachs zu bergen. (Bild pd)

Der Technische Zug der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug bei einer Übung. Es galt dabei ein Auto aus dem Bett des Bohlbachs zu bergen. (Bild pd)

Drei, zwei, eins. Ausgelöst durch einen lauten Knall, fliegt im Bruchteil einer Sekunde ein Airbag meterhoch durch die Luft. Soeben hat Berufsfeuerwehroffizier Silvio Keller von der Feuerwehr und Sanität Zürich auf dem Areal der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug (FFZ) vor den Augen der Mitglieder des Technischen Zugs einen Airbag detonieren lassen. Das Thema Airbag-Scanning war denn auch eine von vier anspruchsvollen Lektionen, die von den Kurskommandanten Markus Pfiffner und Daniel Jauch vorbereitet worden waren.

Zum Schutz der Verunfallten
Bei Verkehrsunfällen gehört das Airbag-Scanning zum Standardvorgehen. Zum Schutz der Verunfallten und der Einsatzkräfte ist es ein Muss, wenn Airbags nicht ausgelöst wurden, deren Standorte zu kennen und sie zu neutralisieren. Ziel ist es, ein ungewolltes Detonieren eines Airbags während der Rettungsarbeiten zu verhindern. Denn dies könnte zu schweren Verletzungen der Verunfallten und der Einsatzkräfte führen. Bei den diversen Automodellen, die es heute auf dem Markt gibt, ist das Airbag-Scanning keine einfache Angelegenheit. Vor der Erkundung des Auto-Innenraumes wird die Zündung ausgeschaltet und die Batterie abgehängt. Bei einem untersuchten Auto fanden die Kursteilnehmer ganze zehn Airbags.

Oliver Burger, Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.