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Weitere klare Forderungen

Reaktionen Die Beschwerdeführer geben sich trotz des Urteils des Bundesgerichtes nicht geschlagen. «Das Bundesgericht spricht selbst von einer Minimallösung. Eine Minimallösung ist aus unserer Sicht nicht ausreichend», sagt Esther Haas, Kantonsrätin Alternative – die Grünen (ALG) aus Cham. Auch das Bundesgericht setzte Fragezeichen hinter die Zuger Lösung. «Es ist schlicht nicht klar, ob einzig mit dieser Verordnung, die vom Kanton erlassen wurde, genug getan ist. Zumal für die Gleichstellungsfragen kein weiterer Einsatz von personellen oder finanziellen Ressourcen vorgesehen ist.»

Für Haas ist darum nun wichtig, dass der Kanton «mindestens» die Charta für die Lohngleichheit im öffentlichen Sektor unterzeichne. Bisher erachtete der Kanton dies nicht für nötig. Die ALG haben dazu ein Postulat eingereicht und eine Petition gestartet.

Zentrale Massnahmen

Regierungsrätin Manuela Wei­chelt nimmt das Urteil aus Lausanne zur Kenntnis. Das Bundesgericht habe festgestellt, dass die Gleichstellungsverordnung formal korrekt sei und eine zulässige Übergangslösung darstelle, sagt Weichelt. Der Regierungsrat habe zudem einen Plan verabschiedet, der auf verschiedenen Gebieten Massnahmen festhalte. Wichtig ist für Weichelt die Erhöhung der Anzahl Frauen in Führungspositionen der kantonalen Verwaltung oder die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei Kantonsmitarbeitenden. «Die vom Bundesgericht verlangte Publikation des Massnahmeplanes werden wir selbstverständlich in die Wege leiten». (st)

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