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Leserbrief

Weitere Lesermeinungen zur Ständeratswahl im Kanton Zug

Zum zweiten Wahlgang der Ständeratswahlen im Kanton Zug am 17. November

Marco Knobel macht es sich sehr einfach, wenn er die beiden Männer, die sich um ein Ständeratsmandat bewerben, in einen Strumpf verstaut, mit dem Totschlagargument, sie seien neoliberal. Er wird beim FDP-Kandidaten dafür keine Gründe und Fakten finden.

Dieser wird heute noch von den Schulleitern gelobt, wegen seiner feinen Art und seiner aufbauenden Schulpolitik als Bildungsdirektor. Ist er etwa neoliberal, weil er als Volkswirtschaftsdirektor sich für die Berufsschulbildung mit aller Kraft einsetzte und die Fachhochschule für Informatik nach Rotkreuz holte; oder weil er als Präsident der Direktoren des öffentlichen Verkehrs an vorderster Front für einen zukunftsweisenden Bahninfrastrukturfonds kämpfte? Dem Rad fahrenden Regierungsrat war immer bewusst, wie wichtig Umweltschutz ist. Aber er spricht nicht einer Verbotswelle das Wort, sondern einer intelligenten Umweltpolitik, die auf Forschung und Erfindungen setzt. So hat er das von der Hochschule Rapperswil in Zug geführte «Institut für Wissen, Energie und Rohstoffe» initiiert und damit im Kantonsrat klare Unterstützung erhalten. Diese Umweltpolitik gehört auch zum Programm der FDP. Dem FDP-Ständeratskandidaten Neoliberalismus anzudichten, ist ein untauglicher Versuch, die eigene Kandidatin als Alternative darzustellen.

Andreas Iten, a. Ständerat, Unterägeri


Wir brauchen einen Macher und den besten Vertreter im Ständerat, der alle Bürgerinnen und Bürger in Bern vertritt und deren Anliegen. Er hat bestimmt den grössten Leistungsausweis aller Kandidierenden und hat es bei der Baudirektion und jetzt bei der Finanzdirektion im Kanton Zug bewiesen. Ich bitte alle Bürgerinnen, Bürger, Jungwählerinnen und Jungwähler, auch appelliere ich an alle Nichtwähler, geht bitte wählen, denn sonst gibt es keine Veränderung in unserem Land. Es ist unsere Pflicht und unser grosses Recht, wählen zu können in unserem grossartigen Land, benützen wir dieses wertvolle Gut! Seien wir keine Schlaftabletten und zu bequem, den Stimmzettel auszufüllen, wir haben ja die Wahl den Stimmzettel nur in den nächsten Briefkasten zu werfen. Das ist alles so einfach. Und geben wir den Slogan auf «die da oben, machen sowieso was sie wollen!» Denn es ist eben genau das Gegenteil von dem, wenn wir alle zur Urne gehen, dann sind es nicht nur 47 Prozent, die bestimmen über unser Land, sondern danach werden alle Meinungen vertreten sein. Helfen Sie bitte mit, damit der Beste nach Bern in den Ständerat gewählt wird, schreiben Sie den SVP-Kandidaten auf ihren Stimmzettel. Gehen Sie wählen. Ich danke Ihnen allen.

Manfred Pircher, Gemeinderat SVP, Zug


Dass die Zuger CVP den Kandidaten der FDP offiziell für den zweiten Ständerratsitz unterstützt, finde ich sehr schlecht und recht unfair. Einerseits sind viele Positionen der SVP näher als man denkt an denen der CVP, anderseits hat die SVP im Kanton am meisten Stimmen erhalten. Eine Stimmfreigabe wäre mir eindeutig sympathischer gewesen, da der SVP-Kandidat bewiesen hat, dass er ein hervorragender, pragmatischer Politiker ist.

Giorgio Pantaleoni, Hünenberg See


Die Ständeratswahl im Kanton Zug geht nun in die zweite und entscheidende Runde. Drei Kandidaten von FDP, SVP und Grün-Alternativ sind noch im Rennen. Ich lese oft die Frage, welcher Bewerber den Kanton wohl am besten in Bern vertritt. Diese Frage ist sehr offen und kann deshalb sehr unterschiedlich beantwortet werden.

Konkreter stellt sich mir die Frage so: Welcher Bewerber von welcher Partei vertritt die Interessen des Kanton Zug am besten – und wer kann diese auch am ehesten durchsetzen?

Jetzt engt sich das verbliebene Bewerberfeld doch deutlich ein. Als Kanton im Herzen von Europa benötigen wir verlässliche Beziehungen zu unseren Nachbarn und zur EU. Unsere Firmen im Kanton Zug brauchen auch weiterhin Spezialisten aus dem Ausland, sie brauchen auch weiterhin gleich lange Spiesse mit ihren EU-Konkurrenten im EU-Binnenmarkt. Weiter ist eine Klimapolitik gefordert, die von der Bevölkerung gewollt und auch akzeptiert wird. Bekommt sie das mit einem SVP-Vertreter oder einer Grün-Alternativen-Ständerätin? Ich glaube nicht. Andere Parteien wie die CVP und die Grünliberalen bezweifeln das ebenso und empfehlen den Kandidaten der FDP. Die Liberalen in den Ständerat. Das mache ich auch.

Martin Vöhringer, Rotkreuz


Der SVP-Kandidat ist ein gemässigter SVPler. Er ist kein Haudegen. Er hat ein scharfes Denken. Er kennt die Kunst des Verhandelns und bringt Verträge zum Abschluss. Als Regierungsrat hat er für den Kanton sehr gute Arbeit geleistet, sowohl als Bau- aber auch als Finanzdirektor. Als Chef des Eidgenössischen Schwingfests hat er bewiesen, dass er organisieren und führen kann. Er hat Zug in der ganzen Schweiz mit diesem einmaligen Anlass bekannt gemacht. Und wer weiss, vielleicht kann auch wieder einmal Zug einen Bundesrat stellen. Auch da wäre der SVP-Kandidat der ideale Mann, jetzt noch im richtigen Alter. Wer das auch so sieht, gibt ihm die Stimme.

Tony Spillmann, Zug

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