Weitere Zuger Politiker rücken nach

Weil einige Politiker bei den Zuger Gesamterneuerungswahlen vom 7. Oktober in mehrere Ämter gewählt wurden, rücken nun andere Kandidaten nach. Nun wurden diese bekannt.

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Zug Eliane Birchmeier (FDP) hat sich nach ihrer Wahl in den Zuger Stadtrat bekanntlich dazu entschieden, auf ihr Amt als Kantonsrätin zu verzichten. Für sie rückt der 49-jährige Rechtsanwalt und Notar Adrian Moos aus Oberwil als FDP-Vertreter in den Kantonsrat nach (Bild).

Im aktuellen Amtsblatt sind zudem die Gewählterklärungen von Werner Hauser (FDP), Mara Landtwing (SP) und Daniel Marti (GLP) als Mitglieder des Grossen Gemeinderats der Stadt Zug (GGR) publiziert. Hauser rückt für die neue Stadträtin Eliane Birchmeier nach.

«Es ist abgemacht, dass wir nicht zwei Ämter belegen», sagt Daniel Marti, der für Nicole Zweifel nachrückt, die weiterhin die GLP im Kantonsrat vertreten wird. «Ich hätte gerne den Sprung in den Kantonsrat geschafft», sagt Marti. Aber als kleine Partei mit schon drei Stadtzuger Vertretern sei dies natürlich ein äusserst schwieriges Unterfangen gewesen.

Christian Hegglin (SP), der die Wahl in den GGR geschafft hat, verzichtet ebenfalls auf sein Amt. Dies, weil er in die Rechnungsprüfungskommission gewählt wurde. Da Olivia Bühler sich mit dem Gedanken trägt, aus der Stadt Zug wegzuziehen, verzichtet sie auf ein Nachrücken. So kommt Mara Landtwing zum Handkuss, die bei der Wahl hinter Bühler den nächsten Ersatzplatz belegt hat. (kk)