Kommentar

Welcome to Zug

Die Fachstelle Migration Zug hilft Expats beim Ankommen - und bei noch einigem mehr. Eine gute Sache, ist Harry Ziegler, Chefredaktor der «Zuger Zeitung», überzeugt.

Harry Ziegler
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Harry Ziegler.

Harry Ziegler.

Vielleicht kennen Sie das Gefühl, sich auf Reisen in einer Stadt ziemlich fremd vorzukommen. Nicht zu wissen, wo es langgeht, niemanden zu kennen oder schlicht keine Ahnung zu haben, wie man Bus fährt. Meist befällt einen das Gefühl – nur ganz kurz – in den Ferien. Da aber von einem Hauch Abenteuer umweht.

Stellen Sie sich vor, Sie würden geschäftlich in ein Land versetzt, das Sie nicht kennen, dessen Sprache Sie nicht beherrschen und von dem Sie generell nicht wissen, wie das tägliche Leben dort funktioniert. Mit dieser Situation sind viele sogenannte Expats, die zum Arbeiten und Leben in den Kanton Zug kommen, konfrontiert. Neben einem Hauch Abenteuer durchleben wahrscheinlich die einen oder anderen einen Sturm der Unsicherheit.

Hilfe beim administrativen Ankommen bieten verschie­dene Stellen an. Eine davon ist die Fachstelle Migration Zug. Sie bietet neben der Hilfe, sich im täglichen Leben zurechtzufinden, seit dem 1. Juni auch ein Hostprogramm an. Dieses Programm stellt Expats, die das möchten, eine Art Götti oder Gotte zur Seite. Neben Schweizern vielfach auch Expats, die schon lange in Zug daheim sind.

Das Hostprogramm funktioniert, die Rückmeldungen der Hosts – Gastgeber – und der Einwanderer seien durchwegs positiv. Denn neben dem Funktionieren im Alltag lernen die neu in die Schweiz gezogenen Menschen auf sympathische, persönliche Art eine andere Seite des Kantons Zug kennen. Welcome to Zug.