Weltrekordversuch in der Reuss abgesagt

Das «Reussböötle» findet nicht statt: Der Veranstalter Gonnado hat das Bewilligungsgesuch nach Sicherheitsbedenken der Behörden zurückgezogen.

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Das «Reussböötle» ist abgesagt. Das «Aareböötle» findet wie geplant statt. (Bild: PD)

Das «Reussböötle» ist abgesagt. Das «Aareböötle» findet wie geplant statt. (Bild: PD)

Der am Samstag, 4. August, auf der Reuss geplante Rekordversuch des grössten Gummibootfahrens der Welt zwischen Hünenberg und Mühlau findet nicht statt. Dies teilen die Zuger Strafverfolgungsbehörden mit. Der Veranstalter hat sein Bewilligungsgesuch am Montagabend selber zurückgezogen.

Für die Behörden aus den Kantonen Aargau, Zug und Zürich kam eine Durchführung des Anlasses mit 750 Gummibooten und 1'500 Freizeitkapitänen insbesondere «wegen ungenügender Sicherheitsmassnahmen sowie wegen unzulässiger Belastung der Naturschutzgebiete entlang der Reuss» nicht in Frage. Erschwerend kam hinzu, dass das Gesuch für den Weltrekordversuch viel zu kurzfristig – keine zwei Wochen vor dem geplanten Anlass – eingereicht worden war. Weshalb der Veranstalter die Bewilligung zurückgezogen hat und ob er einen zweiten Anlauf nimmt, wollte er auf Anfrage nicht erklären und stellte eine Medienmitteilung im Verlaufe der Woche in Aussicht.

Das «Aareböötle» bei Bern findet wie geplant statt. Im Kanton Bern ist keine Bewilligung notwendig, so der Veranstalter Gonnado.

Bereits im Vorfeld hatten die Luzerner Behörden den Einstieg in die Reuss bei Gisikon untersagt. Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG hatte im Vorfeld ebenfalls gewarnt, dass das Risiko für die Teilnehmer zu gross sei und es nicht genügend Rettungsschwimmer gebe.

rem