Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

«Weniger Bürokratie»

Der Hünenberger Daniel Gygli will nach Bern und kandidiert für den Nationalrat.
Daniel Gygli von der FDP kandidiert für den Nationalrat (Bild PD)

Daniel Gygli von der FDP kandidiert für den Nationalrat (Bild PD)

Der Hünenberger Daniel Gygli will nach Bern und kandidiert für den Nationalrat.

Daniel Gygli, weshalb haben Sie sich für eine Kandidatur als Nationalrat entschieden?

Daniel Gygli: Mir liegt das Wohl unseres Landes und unseres Kantons am Herzen. Ich bin in Baar in einer Unternehmerfamilie aufgewachsen und habe miterlebt, wie sich der Kanton Zug und die Schweiz in den vergangenen Jahrzehnten weiterentwickelt hat. Jede Entwicklung bietet Chancen, birgt aber auch Probleme. Ich möchte nicht nur über diese Probleme diskutieren, sondern aktiv an deren Lösung mitarbeiten. Als Unternehmer ist mir die immer grösser werdende Bürokratie ein Dorn im Auge. Diese erhöht die administrativen Kosten der Unternehmen enorm und schränkt unsere Freiheit ein.

Was sind Ihre drei wichtigsten Themen, für die Sie sich im Nationalrat einsetzen würden?

Gygli: Einer gesunden Wirtschaft fühle ich mich besonders verpflichtet. Sie schafft Arbeitsplätze und Wohlstand für alle. Der Staat legt die Rahmenbedingungen fest, darf die Wirtschaft aber nicht mit immer neuen Steuern, Regulierungen und Verordnungen lahmlegen. Wer sich engagiert, Arbeitsplätze schafft und den Fortschritt sicherstellt, soll die Früchte seines Mutes und seiner Innovation auch ernten können. Heute sind Fragen im Zusammenhang mit der Einwanderungspolitik aktuell. Ich bin der Meinung, dass die erfolgreiche Integration von Ausländern in der Schweiz seit Jahrzehnten Tradition hat und auch zur heutigen Spitzenstellung unseres Landes beigetragen hat. Ausländer sind auch in Zukunft willkommen, wenn sie unsere Werte und Rechtsordnung respektieren. Als Vater von zwei schulpflichtigen Kindern liegt mir auch die Bildungspolitik der Schweiz am Herzen. Es ist wichtig, dass unsere Kinder in der Schule ihre Fähigkeiten weiterentwickeln können. Das bestehende duale Bildungssystem soll weiterhin gefördert werden. Dabei kommt der Stärkung der Berufslehre grosse Bedeutung zu.

Zug stellt drei Nationalräte, und alle kandidieren wieder. Wie beurteilen Sie Ihre Wahlchancen?

Gygli: Mit drei bisherigen Kandidaten, die bis anhin eine gute Arbeit geleistet haben, ist es sicherlich nicht ganz einfach. Aber grundsätzlich kann jede Kandidatin oder jeder Kandidat gewählt werden. Das entscheidet das Zuger Stimmvolk.

Weshalb sollen die Zuger ausgerechnet Sie wählen?

Gygli: Als Unternehmer bin ich daran gewöhnt, Neues anzupacken und Ideen umzusetzen. Diese Eigenschaften kommen mir als Politiker zugute. Als Präsident der FDP Hünenberg habe ich Einblick in die Geschäfte der Gemeinde und in die des Kantons.

Persönlich

Daniel Gygli (42) ist verheiratet und hat zwei Söhne. Er wohnt in Hünenberg und ist Kaufmann und Unternehmer. Er engagiert sich in der Baukommission Hünenberg und ist Präsident der FDP Hünenberg.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.